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Düsseldorf
Freispruch nach verhindertem Katzen-Kauf

Düsseldorf. Per Freispruch hat das Amtsgericht den Betrugsprozess gegen eine Hausfrau (42) aus Garath gestern beendet. Sie hatte Anfang 2016 eine Katze an eine Kleinfamilie verkauft, 140 Euro Anzahlung kassiert, aber das Tier nie geliefert. Mehr noch: Sie behauptete, die Katze sei tot. Erst nach Monaten gab sie die Anzahlung zurück. Dafür zu 3200 Euro Strafe verurteilt, hat sich ihr Einspruch nun gelohnt. Im Prozess sagte sie, wegen des behinderten Sohnes der Käufer habe sie die Katze doch nicht in jene Familie geben wollen, habe nur aus Gewissensnot erzählt, die Katze sei tot. Da sie die Rück-Überweisung der Anzahlung zeitnah angeboten hatte, der Käufer aber auf Barabwicklung bestanden habe, was erst nach Monaten gelang, sei ein Betrug nicht nachzuweisen, so das Urteil.
(wuk)
 
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