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Gastro-Tipps
Wo es Düsseldorfs beste Döner gibt

Die besten Döner in Düsseldorf: Deniz, Alanya 2, Izmir und Co.
Burhan Cetindag serviert Spezialteller und gute Döner im "Deniz". FOTO: Endermann, Andreas (end)
Düsseldorf. Der Döner gehört zu den Lieblings-Fast-Food-Speisen der Deutschen. Aus diesem Grund gibt es auch zahlreiche Buden in Düsseldorf. Hier eine Auswahl. Von Birgit Wanninger, Julia Brabeck und Stefanie Thrun

Beim Döner kommt das Fleisch in eine Tasche aus Fladenbrot und wird mit Salat und Gemüse sowie diversen Soßen gefüllt. Dabei hat der germanisierte Döner mit dem Original wenig gemein. Der Überlieferung zufolge soll die Familie Iskender aus Bursa im Jahr 1860 die Methode des vertikalen Grillens von Fleischscheiben (Lamm und Hammel) erfunden haben. Ob's stimmt oder nicht: Der klassische Döner-Kebab wird mit Joghurt, Pide (trockenes Fladenbrot) oder Reis und einer hausgemachten Tomatensoße serviert - schon fertig. Anders in den zahlreichen Dönerbuden, in denen das Angebot reichhaltig ist und sich die "Dönertiere" drehen, bis das knusprige Fleisch kross ist und hauchdünn in die Fladenbrote kommt - mit allem Drum und Dran.

  • Zu den besten Döner der Stadt zählen die von Deniz. Seit mehr als 25 Jahren führt sie den kleinen Laden mit zwei Hochtischen an der Bilker Allee. Das saftige Fleisch gibt es vom Kalb und Huhn. Es ist saftig, hauchdünn geschnitten und knusprig. Dazu kommt frischer Salat, das Ganze in eine Teigtasche gefüllt - fertig ist der Döner (3,50 Euro). Die Teigtasche ist knusprig und selbst gebacken. Auch die übrigen türkischen Spezialitäten sind bei Deniz hausgemacht. Das gilt fürs fein abgeschmeckte Zaziki ebenso wie für die leicht süßliche Curry-Soße oder die scharfe rote Soße. Einfach köstlich.
  • Döner und Königsallee, auch das passt bestens zusammen. Wie es sich für die Kö gehört, kann der Gast bei Alice Premium Döner einen Edel-Döner für 12,90 Euro bestellen. Der wird jeden Freitag angeboten und enthält neben den üblichen Zutaten 100 Gramm feinstes Steakfleisch vom Grill. Ansonsten können die Gäste zwischen vielen verschiedenen Döner-Varianten mit Hähnchen oder Kalbfleisch wählen. Der Klassiker mit Kalbfleisch kostet 5,50 Euro und mit Kalbshackfleisch 4,50 Euro und wird in einem Fladenbrot serviert.
  • Absolute Sattmacher sind die Döner im Alanya 2 in Wersten. Die Portionen sind üppig: Denn der Gast bekommt in die Teigtasche alles, was sein Herz begehrt - jede Menge Salate und Schafskäse (4,50 Euro), auf Wunsch sogar doppelt. Auch gibt es zweierlei Fleisch - vom Kalb oder Hähnchen. Und das "Dönertier" ist kein 08/15-Produkt. Inhaber Nasra Hamdani lässt es mit spezieller Würze für seine Döner zubereiten. Er hat viel Döner-Erfahrung, schon als Zehnjähriger verkaufte er Döner in seiner Heimat im Irak.
  • Heimatgefühle kommen für viele Türken im Izmir auf. Das Restaurant hat 24 Stunden geöffnet und den Döner (4 Euro) gibt es hier vom Kalb. Man kann an der Theke bestellen oder der freundliche Service bringt den Döner (und vieles mehr) an den Tisch. Wunderbar, und dem Original am nächsten: Iskender Kebab (zehn Euro) - hauchdünnes Döner-Kalbfleisch mit fein gewürzter Tomaten-Soße und Joghurt. Das Ganze auf knusprigem Fladenbrot und in Stückchen geschnitten.
  • Das Besondere am Imbiss von Hüseyin Soylu ist nicht der Döner, sondern die Atmosphäre. Denn Hüseyin betreibt mit dem Düsstanbul das erste schwimmende Dönerschiff in Düsseldorf. Ein Geschäftsmodell, das in es in Istanbul schon lange gibt. Das Boot liegt direkt unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke. Auf der Hafenmauer mit Rheinblick können die Gäste ihren Döner mit Kalbfleisch (vier Euro) verzehren und die Stimmung genießen.
Quelle: RP
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