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Gastro-Tipp
Ein Abendessen ganz ohne elektrisches Licht

Düsseldorf. Genuss bei Kerzenschein und ohne Elektrizität - das bieten am Wochenende zahlreiche Düsseldorfer Gastronomen an. Von Julia Brabeck

Genuss ohne Strom" findet bereits zum dritten Mal in seiner Geburtsstadt Düsseldorf statt. Auch dieses Jahr stellen sich 14 mutige und ideenreiche Gastronomen der Herausforderung, ihre Gäste auch ohne Strom zu verköstigen. Die Getränke werden im Eiskübel gekühlt, die Speisen per Hand oder auf dem Gasherd zubereitet und das Licht mit Kerzen und Lampions erzeugt. Bei den vorherigen "Genuss ohne Strom"-Abenden kamen jeweils über 1400 Gäste - somit waren fast alle Locations ausgebucht. Grund für diesen starken Zuspruch sind leckere Menüs und ein ideenreiches Programm. So gibt es in vielen Lokalen Live-Musik zu hören - natürlich unplugged.

Geboren wurde die Idee für "Genuss ohne Strom" 2005 auf den Balearen, als Initiator und Veranstalter Kay Schloßmacher Zeuge eines mehrstündigen Stromausfalles wurde und sah, wie die dortigen Restaurants improvisierten und mit Kerzen eine ganz besondere Atmosphäre schufen. Die können die Düsseldorfer nun auch erneut genießen. Eine Auswahl:

Das Restaurant Spoerl Fabrik geleitet seine Gäste mit Fackelschein über den Hinterhof. Zu Gitarrenklängen wird an langen Tafeln ein besonderes Menü serviert.

Die Manthei Sushibar will den Besuchern die Vielfalt der japanischen "kalten" Küche näher bringen. Diese dürfen kleine kulinarische Köstlichkeiten auf einem "japanischen Tapas-Teller" selbst zusammenstellen. Der genussvolle Abend wird mit akustischer Gitarrenmusik begleitet.

Ein Meer von Kerzen, köstliche vier Gänge und entspannte Live-Musik kündigt das Chrystall in Flingern an. Zweistimmiger Gesang begleitet von der Akustikgitarre bietet dann das CottonfieldsDuo mit einem Mix aus Country, Pop und Blues.

Das Lido verspricht unter anderem "chillen mit Stil inklusive Live Beats" mit einem spektakulären Blick auf die Hafen-Skyline.

In der Löffelbar können die Gäste einen entspannten Fondue-Abend ohne Hektik verbringen. Sie können wählen zwischen einem Fleischfondue mit Pflanzenöl, Brühe oder einem klassischen Käsefondue. Für die Gemüsefraktion gibt es auch eine vegetarische Variante. Musikalisch untermalt wird das Essen von Nina Maria Lindner mit Gitarre und Gesang.

Im Frida ist man fest davon überzeugt, dass für ein gemütliches Zusammensein kein Strom, aber gute Getränke und ein schmackhaftes Essen nötig ist und will dies auch bieten - alles pur, unverstärkt und unverzerrt. Dazu soll es Musik geben.

Das Efsin im Trompeter bietet verschiedene Menüs, auch vegan, und Live-Musik.

Mjam Daily öffnet extra für "Genuss ohne Strom" auch abends und serviert im Kerzenschein und mit Live-Musik leckere Speisen. An der Bar wird dann im Anschluss gemixt.

Weitere Infos und Fotos der letzten zwei Jahre finden Sie auf TONIGHT.de!

Genuss ohne Strom: Leckere Experimente in Düsseldorf FOTO: Ronny Hendrichs
Quelle: RP
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