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Angemerkt
Frühe Warnung vor Fahrverbot

Das drohende Fahrverbot für Diesel erregt die Gemüter. Und doch kommt die Debatte erstaunlich wenig überraschend - wie ein Blick ins Archiv zeigt: Schon 2006 warnte der damalige Leiter des Umweltamts davor, dass ein Verbot auf der Corneliusstraße kommen könnte, wenn die Abgaswerte nicht sinken - vor elf Jahren! "Wenn die Auto-Industrie für Dieselmotoren keine umfassende Abgasnachbehandlung anbietet, müssen eventuell Innenstadtstraßen für Diesel-Pkw gesperrt werden", prognostizierte Amtsleiter Werner Görtz in dieser Zeitung.

Interessant, sich das noch mal anzuschauen. Denn es ist genau so gekommen, wie der Mann gesagt hat: Die Belastung durch Stickoxide ist nicht nennenswert gesunken, die strengeren Grenzwerte sind in Kraft getreten. Nun herrscht Handlungsdruck. Es ist bemerkenswert, wie klar sich die Problematik damals gezeigt hat und wie wenig seitdem passiert ist. Der Amtsleiter sagte damals auch, dass eigentlich die Bundesregierung gefragt wäre. Das sagt heute fast wortgleich die amtierende Stadtspitze. Und eine schnelle Lösung ist immer noch nicht in Sicht.

Quelle: RP
 
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