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Düsseldorf
Garath bekommt seine Taubenplage in den Griff

Düsseldorf. Das Taubenhaus in der Garather Fußgängerzone - nahe der Unterführung am Parkplatz an der Fritz-Erler-Straße - wird von den Vögeln gut angenommen. Ihnen dient das Gartenhäuschen als Unterschlupf. Vorbei sind die Zeiten, in denen es sich die Tauben in den dunklen Zwischenräumen der Unterführung gemütlich gemacht haben und sich rapide vermehrten. Ihre Hinterlassenschaften waren überall im unter Bereich der Fußgängerzone zu sehen und teilweise auch zu riechen.

Inzwischen ist der Bestand reduziert. Denn Mitglieder des Düsseldorfer Tierschutzvereins haben die Tauben in den Taubenschlag gelockt, damit sie dort ihre Eier legen und brüten können. Allerdings werden die zum Teil durch Gipseier ersetzt, so dass sich die Vögel nicht mehr so schnell vermehren. Mit großen Engagement hat die Stadt gemeinsam mit dem Eigentümer der Immobilie ein Konzept erstellt, um der Plage Herr zu werden . Kosten für das gesamte Projekt: rund 50.000 Euro.

"Wir haben im unteren Teil der Fußgängerzone das Taubenproblem in den Griff bekommen", sagt Bezirksverwaltungschef Uwe Sandt, doch es gebe Unverbesserliche, die die Tauben im oberen Bereich der Fußgängerzone weiter füttern. "Das muss aufhören, sonst bekommen wir die Taubenplage nie ganz in den Griff", sagt er. Sein Appell: Wer Passanten beobachtet, die Tauben füttern, möge bitte sofort den Ordnungsdienst (Tel. 8993280) benachrichtigen.

(wa.)
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