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Düsseldorf
Geburten: Kaiserswerther Klinik überholt Uniklinik

Die beliebtesten Vornamen in Düsseldorf 2015
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Düsseldorf. Das Kaiserswerther Florence-Nightingale-Krankenhaus scheint das diesjährige Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Geburtsklinik der Uniklinik für sich entscheiden zu können. Seit Jahresanfang kamen dort 2024 Babys zur Welt, darunter waren 59 Zwillings- und drei Drillingsgeburten. An der Uniklinik waren es bis zum 22. Dezember 1945 Neugeborene. Insgesamt haben bisher laut Stadt 8130 Kinder das Licht der Welt erblickt.

In Düsseldorf gibt es sechs Geburtskliniken und das "Geburtshaus Düsseldorf", an dem Hebammen bei der Geburt vor Ort oder auf Wunsch auch bei Hausgeburten unterstützen. Zwischen dem Florence-Nightingale-Krankenhaus und der Uniklinik sieht es jedes Jahr bei der Zahl der Neugeborenen in der Regel traditionell sehr "eng" aus: Beide Geburtskliniken liegen in der Gunst der werdenden Mütter vorne, gerade bei Risiko-Schwangerschaften, auf deren Behandlung die beiden Kliniken spezialisiert sind. "Das Mutter-Kind-Zentrum, bestehend aus Pränatal- und Geburtsmedizin, sowie die Kinder- und Neugeborenenchirurgie ermöglichen die Behandlung von Risikoschwangeren und Frühgeborenen schon ab der 23. Schwangerschaftswoche sowie von Neugeborenen mit angeborenen Erkrankungen", sagt zum Beispiel eine Sprecherin der Kaiserswerther Klinik. Die Kombination aus fachlichem Know-how und hochwertigem technischem Equipment nehmen nicht nur Frauen aus der Landeshauptstadt gerne in Anspruch. "Über 40 Prozent der werdenden Mütter kamen zur Entbindung aus dem Düsseldorfer Umland", so die Sprecherin.

Auch die anderen Kliniken haben Besonderheiten. "Mit 18 Prozent haben wir eine sehr niedrige Kaiserschnittquote", sagt ein Sprecher des Marienhospitals. Zum Vergleich: Landesweit wird jedes dritte Baby per Kaiserschnitt "geholt". Mit Hilfe der Hebammen des "Geburtshauses" hätten gerne mehr Frauen ihre Kinder zur Welt gebracht. Doch wegen Kapazitätsproblemen habe man Frauen ablehnen müssen, sagt Hebamme Isabelle Rosa-Bian. Hintergrund: Wegen der Erhöhung der Beiträge für die Haftpflichtversicherung können viele Hebammen ihren Job nicht mehr ausüben.

(semi)
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