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Düsseldorf
Geisel strampelt bei Wirtschaft für den Grand Départ

Düsseldorf. Die Streckenführung gab's virtuell aus dem Computer auf eine Spezialbrille, der Fahrtwind kam aus dem Ventilator - auf einem aufgebockten Rennrad strampelte Oberbürgermeister Thomas Geisel am Montagmittag vor dem Rathaus schon mal ein Teilstück des Grand Départs ab.

Bis die Auftaktetappe der 104. Tour de France im kommenden Jahr am 1. Juli durch die Landeshauptstadt rollt, werden aber noch 312 Tage ins Land ziehen. Zeit, die die Verantwortlichen vor allem nutzen müssen, um die Finanzierung für den Auftakt der Frankreich-Rundfahrt auf solide Beine zu stellen. Von den 11,2 Millionen Euro, die die Stadt nach eigenen Angaben aufbringen muss, waren bis zuletzt noch 4,9 Millionen Euro ungedeckt.

Aktuelle Zahlen wollte Thomas Geisel keine nennen. Dafür appellierte er gemeinsam mit Bürgermeister Günter Karen-Jungen, Gregor Berghausen (Geschäftsführer IHK Düsseldorf) und Giuseppe Saitta (Vorsitzender Dehoga Düsseldorf) an klein- und mittelständische Unternehmen, den Grand Départ über Förderpakete im Wert von 5000 Euro zu unterstützen. "Je mehr Sponsoren wir haben, umso geringer fällt die Kostenbeteiligung für private Haushalte aus. Uns liegen bislang verbindliche Zusagen über 2,5 Millionen Euro vor", so Geisel. Darin enthalten ist eine Million Euro durch die stadteigene Messe.

(marg)
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