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Düsseldorf
Geisel verteidigt Förderung von mehr Sozialwohnungen

Düsseldorf. Die CDU kritisiert die veränderten Auflagen im Wohnungsbau. Investoren dürfen nun bei Neubauprojekten mehr Sozialwohnungen einplanen - und dafür im Gegenzug den Anteil von sogenanntem preisgedämpften Wohnraum verringern, für den eine festgeschrieben Miete von 9,60 Euro pro Quadratmeter gilt. Bislang hatte es für beide Wohnformen eine feste Quote gegeben. Aus Sicht von CDU-Fraktionschef Rüdiger Gutt geht die Neuerung zulasten von Haushalten mit mittleren Einkommen, die kein Anrecht auf eine Sozialwohnung haben, aber auf dem freien Markt kaum fündig werden.

Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) widersprach im Stadtrat dieser Darstellung. "Wir spielen nicht einen gegen den anderen aus." Daher gebe es die flexible Quote. Man müsse aber fragen, wo der Handlungsdruck am größten sei - nämlich bei Sozialwohnungen. "Fast 50 Prozent der Bewohner haben ein Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein."

(arl)
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