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Düsseldorf
Gericht verhandelt über Zulassung des Fahrdienstes Uber

Düsseldorf. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht verhandelt am 12. Mai die Klage des umstrittenen Fahrdienstes Uber. Die Stadt Düsseldorf hatte den Betrieb des Angebotes UberPop im Stadtgebiet untersagt. UberPop vermittelt per Smartphone buchbare private Fahrer. Laut Gericht hat Uber zwar den Fahrdienst inzwischen eingestellt, beabsichtigt aber eine Wiederaufnahme.

Uber verzeichnet vor allem in den USA große Erfolge als Konkurrenz zu Taxiunternehmern. Uber tritt mit Konditionen an, die weit unter denen der herkömmlichen Taxipreise liegen. Das Taxigewerbe aber sieht Uber als unlautere Wettbewerber. Einer der Kritikpunkte ist, dass die Fahrzeuge der Uberfahrer als Privatwagen versichert sind. Taxifahrer benötigen dagegen eine spezielle Haftpflichtversicherung, die wesentlich teurer ist. Das verzerre den Wettbewerb, sagen die Taxiverbände. Außerdem sind die Preise der Taxis von der jeweiligen Kommune streng festgelegt und dürfen weder nach oben noch nach unten abweichen. Uber aber kalkuliert Preise frei nach Angebot und Nachfrage. Das sehen viele Taxifirmen als existenzielle Bedrohung.

(tb)
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