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Düsseldorf
Geschichtsbuch über Düsseldorf und das Bergische

Düsseldorf. Drei Historiker haben die erste umfassende Darstellung zur Geschichten des Bergischen Landes herausgegeben und dabei Düsseldorf eine zentrale Rolle eingeräumt. Das gilt sowohl für die zweite Auflage des ersten Bandes (bis 1806), die in diesem Jahr erschienen ist, als auch für den frisch veröffentlichten zweiten Band über das 19. und 20. Jahrhundert. Zu den Autoren der insgesamt mehr als 1500 Seiten starken Werke zählen auch der Leiter des Düsseldorfer Stadtarchivs, Benedikt Mauer, und der Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, Bastian Fleermann.

Düsseldorf war für mehr als 400 Jahre Regierungssitz und Residenz der Herzöge von Berg. Noch heute künden zahlreiche Zeugnisse von dieser Funktion: die Kirchen St. Lambertus und St. Andreas mit ihren Grablegen der bergischen Herrscher, der Schlossturm als Teil des alten bergischen Stadtschlosses, das Jan-Wellem-Denkmal oder der Bergische Löwe im Stadtwappen. Auch wenn das Bergische Land seit dem frühen 19. Jahrhundert keine eigene politische oder administrative Einheit mehr hat und Düsseldorf seine Rolle eingebüßt hat, bildet es im Geschichtsbuch einen Schwerpunkt. Die Autoren verstehen die Düsseldorfer Geschichte als Teil der bergischen Geschichte und thematisieren deshalb das sich wandelnde Verhältnis der ehemaligen Residenzstadt zu ihrem ehemaligen Territorium seit 1806.

Das Werk Stefan Gorißen/Horst Sassin/Kurt Wesoly (Hrsg.): Geschichte des Bergischen Landes, Band 2, 864 Seiten, Einführungspreis: 34 Euro

(hdf)
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