| 16.05 Uhr

Serie: Ein Schwede in Düsseldorf (1)
Gestatten, ich bin Chris

Mein Name ist Chris Ajaxson. Ich komme aus Schweden und wohne seit Juli in Düsseldorf. Ich bin nach Deutschland gekommen, um die Sprache zu lernen. Ein Klischee sagt, dass Rheinländer sehr offen sind. Ob das wirklich stimmt und wie ich Düsseldorf sonst erlebe, das möchte ich in meiner Serie erzählen. Von Chris Ajaxson

Ich bin 27 Jahre alt und mache ein Praktikum bei der Rheinischen Post und bei RP ONLINE. Dabei habe ich die Stadt im Laufe der Zeit immer besser kennengelernt. Besonders in der Altstadt sind mir viele Dinge aufgefallen, über die ich berichten werde.

In Düsseldorf besuche ich die Internationale Schule. Ursprünglich komme ich aus Stockholm und habe ein Medien-Studium in Karlstad absolviert. Zuvor habe ich bereits in Tampere/Finnland, Dublin/Irland und Toronto/Kanada gelebt.

Am leichtesten lässt sich ein Vergleich zwischen Dublin und Düsseldorf ziehen: Dublin bietet viele Arbeitsmöglichkeiten. Deshalb gibt es viele Menschen, die andere Sprachen sprechen. Doch die Bürokratie ist in Dublin extrem groß. Deutlich größer als hier. Dafür ist sie in Deutschland viel organisierter. Im Gegensatz zu Dublin ist das Verkehrsnetz in Düsseldorf aber deutlich organisierter.

Hier dauert es etwas länger, um Menschen kennenzulernen, dann sind sie aber ähnlich offen wie die Iren. Das erinnert mich stark an die Heimat: In Schweden dauert es auch, bis ein freundschaftliches Verhältnis entstanden ist, dann ist es aber sehr vertrauensvoll. So kommen mir die Rheinländer auch oft vor.

In meiner Serie beschäftige ich mich mit den verschiedenen Facetten und Orten der Stadt und gebe sie durch meine Augen wieder. Hier finden Sie stets neue Berichte.

 
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