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Düsseldorf
Glasmacherviertel: Handlungskonzept Wohnen soll gelten

Düsseldorf. Im geplanten Neubauviertel auf dem Glashütten-Areal soll es nach dem Willen der Ampel-Kooperation einen festen Anteil öffentlich geförderter und preisgedämpfter Wohnungen geben. Die Rats-Fraktionen von SPD, FDP und Grünen haben daher beantragt, dass auch für das Glasmacherviertel das städtische Handlungskonzept Wohnen gelten soll. Dieses schreibt eine Quote von mindestens 40 Prozent günstigem Wohnen vor. Der Antrag soll in der nächsten Sitzung des Wohnungsausschusses am kommenden Montag diskutiert werden.

Das Areal war Ende 2017 an den Investor Brack Capital Properties verkauft worden, der sich in einem Bieterwettbewerb gegen viele andere Interessenten durchgesetzt hatte. Der Preis blieb geheim, soll aber mindestens bei 120 Millionen Euro liegen. Daher war befürchtet worden, dass hier hohe Mieten aufgerufen werden. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte sich bereits für eine Durchsetzung des Handlungskonzepts an dieser Stelle ausgesprochen.

(nic)
 
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