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Düsseldorf
Gödecke würdigt Beitrag der AGD zur Stadtentwicklung

Düsseldorf. Seit 65 Jahren gibt es die Aktionsgemeinschaft Düsseldorf (AGD) schon. Einst vom damaligen Oberbürgermeister Düsseldorfs Josef Gockeln als "Vaterstädtische Arbeitsgemeinschaft" als zentraler Ansprechpartner von Politik und Verwaltung für Belange der Heimat- und Bürgervereine gegründet, würdigte Oberbürgermeister Thomas Geisel die AGD bei einem Empfang im Plenarsaal des Rathauses.

"Die AGD ist sehr wichtig für die Entwicklung Düsseldorfs. Von solchem Engagement lebt die Stadt", sagte Geisel. Dabei gehe es der Aktionsgemeinschaft nicht nur um das Bewahren der Stadt, sondern darum, ihre dynamische Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Die AGD habe an vielen Projekten maßgeblich mitgewirkt, die das heutige Stadtbild prägen. Daran erinnerte die Landtagspräsidentin Carina Gödecke in ihrer Rede.

"Mit der Aktion ,Landtag an den Rhein, rettet das Ständehaus' hat die AGD den Grundstein für den Medienhafen, das Regierungsviertel und die Rheinuferpromenade gelegt", sagte sie. Ursprünglich war geplant, den alten Landtag im Ständehaus zu erweitern, den Park hätte es dann nicht mehr gegeben. Die AGD schlug einen Neubau am Rhein vor. Gleiches gilt laut Peter Henkel, stellvertretender AGD-Vorsitzender, für die Gründung einer Bürgerinitiative für den Erhalt des Hofgartens, des Neubaus der Tonhalle und dem fast vergessenen Engagement um den Erhalt der Jugendstilhäuser an der Berger Allee, die für Neubauten der Mannesmannverwaltung abgerissen werden sollten. Die AGD vertritt 57 Vereine mit rund 30.000 Mitgliedern, die laut ihrem Vorsitzenden Bernhard von Kries auch weiterhin einen Beitrag zur Stadtentwicklung und Lebensqualität beitragen will.

(kro)
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