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Düsseldorf
Görres-Schüler bauen Foucaultsches Pendel

Düsseldorf. Physiklehrer nutzte Projekttage für die Konstruktion.

Der französische Physiker Léon Foucault baute 1851 in seinem Keller ein zwei Meter langes Pendel, mit dem er die Erdrotation nachweisen konnte. Er hatte herausgefunden, dass sich die Schwingungsebene des Pendels langsam drehte. Weil keine äußere Kraft auf das Pendel einwirkte, kam er zu dem Schluss, dass nicht das Pendel seine Richtung änderte, sondern der Boden.

So ein Pendel nachzubauen ist keine einfache Angelegenheit. Das weiß Jürgen Fuchs, Physiklehrer am Görres-Gymnasium, schon. Schließlich war er mit dem Vorhaben vor zwei Jahren schon einmal gescheitert. Entmutigen ließ er sich aber nicht. "In einer Projektwoche hat man mehr Zeit, wir konnten das Pendel von Grund auf entwickeln", sagt er. Die Grundidee entnahmen er und die Schüler aus dem Internet von einem emeritierten Physik-Professor aus Münster. Die Materialien kauften sie im Elektronik-Fachhandel ein. Und dann ging es ans Zusammenlöten, für die meisten Schüler eine Premiere. Für den Tag der offenen Tür soll das Pendel wieder im Treppenhaus präsentiert werden.

(stz)
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