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Schüler-Austausch Comenius-Gymnasium
Große Lunchboxen und Schulsport

Schüler-Austausch Comenius-Gymnasium: Große Lunchboxen und Schulsport
Tanzen ist eine der Schulaktivitäten am College. FOTO: Lousia Peters
Düsseldorf. Schwimmen, Tennis, Tanzstunden - das australische College bietet den Düsseldorfer Schülern einiges an. Verwundert sind sie auch über die australischen Essgewohnten. Es berichtet Louisa Peters. Von Louisa Peters

14. März 2016

Anders als in Deutschland gibt es in Australien riesige Lunchboxen. FOTO: Louisa Peters

Wie jeden Morgen wurde ich auch heute von warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut geweckt. Meine Laune wurde direkt noch besser mit dem Gedanken an meine, wahrscheinlich zähneklappernden, Freunde im kalten Deutschland. Irgendwie bin ich hier in Australien morgens viel schneller fertig und komme auch viel besser aus dem Bett.

Heute erwartete mich ein sehr anstrengender und langer Schultag. Meine Gastschwester Rosie ist sehr engagiert und sportlich aktiv, wodurch unsere Schultage abwechselnd bis 17 oder 19.30 Uhr gehen.

Louisa lernt von Sophia Tennis spielen. FOTO: Lousia Peters

Nach der morgendlichen Runde und dem vielversprechenden Wochenausblick, gingen wir an den Pool. Nach einer Weile wechselten wir zu dem schuleigenen Tennisplatz, wo ich mein erstes Match gegen die erfahrenen Tennisprofis der Deutschen bestritt. In der Mittagspause packten alle ihre großen Lunchboxen aus, die hier für alle normal sind, aber in Deutschland total ungewöhnlich wären. 

Während sich die meisten von uns in Deutschland mit einem Brot zufriedengeben, scheinen hier in Australien andere Essgewohnheiten zu herrschen, da hier Brote, Snacks, Salate, Süßigkeiten, Wraps, und vieles mehr auf dem Menüplan stehen. In der Mensa gibt es zudem sehr viel Auswahl an frischem und warmem Essen.

Nach der Pause stand für einige der australischen Austauschschüler eine mündliche Deutschprüfung an. Es war ein komisches Gefühl plötzlich mit ihnen auf Deutsch zu reden. Als die Prüfung überstanden war, ging ich mit Sophie und Christin erneut Tennis spielen und so langsam kriegte ich den Dreh raus, obwohl ich bei Weitem nicht so gut war wie sie. Doch beide waren sehr geduldig. Sophie war eine gute Trainerin.

Nach zweieinhalb Stunden Tennis traf ich Rosie, um ihr bei ihren täglichen Tanzstunden zuzuschauen. Es ist so faszinierend, wie gut und synchron die gesamte Gruppe tanzt. Es ist wirklich schön dabei zu zuschauen und sich inspirieren zu lassen.

Um 19.30 Uhr endete ein langer und erlebnisreicher Tag und ich freute mich auf ein leckeres Abendessen mit der Familie.

Zu den bisherigen Tagebucheinträgen gelangen Sie hier:

-  Bericht 1 von Bibiane Neisser
-  Bericht 2 von Hannah Neuman
- Bericht 3 von Anna Hochmuth
- Bericht 4 von Agustin Krieg
- Bericht 5 von Jil-Marie Hinrichs
- Bericht 6 Sarah Bayat
- Bericht 7 von Niklas Sternemann

(isf)
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