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Düsseldorf
Großes Interesse an der Düsseldorfer Immobilienmesse

Düsseldorf: Großes Interesse an der Düsseldorfer Immobilienmesse
Besucher Christoph Hilser (l.) informiert sich bei Fabio Reale vom Immobilienbüro Simona Graefer über Immobilien als Kapitalanlage. FOTO: Ihme
Düsseldorf. In den Schadow Arkaden konnten sich Besucher gestern zum siebten Mal über den Wohnungsmarkt in der Stadt informieren. Von Laura Ihme

Die Preise für Häuser und Wohnungen - insbesondere in der Landeshauptstadt - sind hoch, gleichzeitig sind die Zinsen für Kredite so niedrig wie nie. Lohnt es sich also, Eigentum in Düsseldorf zu erwerben? Das war eine der häufigsten Fragen, die Thomas Schüttken aus der Geschäftsführung von Böcker Wohnimmobilien gestern in den Schadow Arkaden hörte. Zum siebten Mal hatten Rheinische Post, RP Online und Westdeutsche Zeitung dorthin zur Düsseldorfer Immobilienmesse geladen.

"Die meisten Besucher wollen wissen, ob die Preise nun stabil bleiben oder weiter steigen und ob die Rendite damit auch steigt", sagt Schüttken. Seine klare Empfehlung: Eigentum in Düsseldorf kaufen lohnt sich. Das betont er immer wieder. Gut 75 Prozent seiner Kunden kaufen für den Eigenbedarf, 25 Prozent wollen Immobilien als Kapitalanlage erwerben.

Dazu zählt auch Christoph Hilser. Der Düsseldorfer kam zur Messe, um sich über Eigentumswohnungen als Anlagemöglichkeit zu informieren. Die Marktsituation bewertet er jedoch als schwierig. "Was gut ist, ist oft zu teuer", sagt er. Zudem gefällt ihm bei vielen Neubauprojekten nicht, dass Wohnungen und Häuser alle gleich aussehen, es fehle Individualität. Informationen bekommt er gestern zum Beispiel am Stand von Maklerin Simona Graefer. Ihr Büro vermittelt Wohnungen, Häuser und Gewerbeobjekte mit dem Ziel, dies so lukrativ wie möglich für die Käufer zu gestalten. "Wenn man in Düsseldorf kaufen möchte, empfehle ich die Stadtteile Bilk und Flingern", sagt sie. Wer dort kaufe, könne derzeit mit einer Wertsteigerung seines Eigentums von zwölf Prozent pro Jahr rechnen. In Oberkassel hingegen, wo die Preise seit Jahren stabil auf einem hohen Niveau liegen, liege das Wachstum bei lediglich 0,2 bis 0,3 Prozent. "Dafür sind Immobilien dort prestigeträchtig."

Nicht kaufen, sondern verkaufen will Yvonne Fischer: "Ich habe eine Wohnung in der Innenstadt und möchte wissen, wie die Preise so liegen, wenn ich sie verkaufen möchte", sagt sie. Am Stand der Verbraucherzentrale wollte sie sich außerdem über Zuschüsse für die Modernisierung ihrer Heizung informieren. Mit Fragen wie diesen wendeten sich gestern die meisten Besucher an Friedhelm Lentzen, Energieberater bei der Verbraucherzentrale: "Viele wollen wissen, wie sie Heizkosten sparen können oder was es für Förderprogramme beim energetischen Sanieren gibt", sagt er. Die Besucher seien sehr interessiert und freundlich - das gefalle ihm.

Quelle: RP
 
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