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Düsseldorf
Grundstein für ein besonderes Haus

Grundsteinlegung am Jugendhospiz
Düsseldorf. Luftballons und Eis - das muss ein Ort für Kinder sein. Und so war es am Freitag wohl nicht nur den Temperaturen geschuldet, dass der Förderverein Kinder- und Jugendhospiz zur Grundsteinlegung am Erweiterungsbau seine Gäste mit kühlen Erfrischungen begrüßte. Von Stefani Geilhausen

Vorsitzender Norbert Hüsson strahlte mit der Sonne um die Wette, konnte - ganz selten klappt das mal - nicht nur seinen kompletten Vorstand begrüßen, sondern auch viele junge Hospiz-Gäste und deren Eltern, Ehrenamtler, Spender, Ratsmitglieder, natürlich alle Regenbogenland-Mitarbeiter und andere Unterstützer, allen voran "unsere Schirmherrin und ihren Mann".

Thomas Geisel, Oberbürgermeister und der Mann der Schirmherrin, sprach konsequent vom Richtfest, und dass muss man ihm nachsehen, denn für eine Grundsteinlegung ist das Jugendhospiz, das unmittelbar neben dem Kinderhospiz entsteht, schon fast zu groß. Un- und Regenwetter hatten in der ersten Bauphase nicht nur die Arbeiten, sondern auch jeden Gedanken an eine Feier ausgebremst. So hatte man sich auf ein Sommerfest geeinigt, und dass der Grundstein nun zum Landeshauptstadtjubiläum gelegt wurde, freute Hüsson ganz besonders. Schließlich baue man für die Menschen dieser Stadt. 150 Luftballons in den Regenbogenfarben stiegen nach der Segnung des Grundsteins, in dem unter anderem der Hospiz-Schmetterling Hobihop und die gestrige Ausgabe dieser Zeitung stecken, in den Himmel über Gerresheim auf.

Vera Geisel, der Hüsson bescheinigte, als Schirmherrin weitaus aktiver zu sein als sie müsste, ist regelmäßig im Regenbogenland, und nicht selten wird sie dabei von Thomas Geisel begleitet, der "den besonderen Geist dieses Hauses" hervorhob. Lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Eltern spürten wie jeder Besucher eine Atmosphäre von Geborgenheit und auch Heiterkeit, die Geisel nun auch dem neuen Haus wünscht. Bislang waren im Kinder- und Jugendhospiz vorwiegend Kinder betreut worden, wenn der Neubau fertig ist, wird das Haus auch seinem Namen gerecht. Fünf Patientenzimmer sollen dort ganz auf die Bedürfnisse jugendlicher Kranker zugeschnitten sein.

Quelle: RP
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