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Streit um Arag-Erbe
Gutachter in seit 33 Jahren dauerndem Prozess gehört

Streit um Arag-Erbe: Gutachter in seit 33 Jahren dauerndem Prozess gehört
1983 wurde der heutige ARAG-Chef Paul-Otto Faßbender (70) von seiner Schwester verklagt. FOTO: dpa, dna cul jkh
Düsseldorf. Das längste Gerichtsverfahren am Landgericht Düsseldorf ist um ein Kapitel länger geworden. Am Mittwoch kam am neunten Verhandlungstag ein Gutachter zu Wort. In dem Streit geht es um ein Testament und den Ausgleich für die Schwester des Arag-Chefs.

In Düsseldorf ist am Mittwoch der längste dort je geführte Prozess weitergegangen. Seit 33 Jahren streiten sich in dem Verfahren zwei Enkel des Gründers des ARAG-Versicherungskonzerns ums Erbe. 1983 wurde der heutige Arag-Chef Paul-Otto Faßbender (70) von seiner Schwester verklagt. In dem Streit geht es um das Testament ihres Vaters. Der hatte verfügt, dass seine Anteile am Düsseldorfer Versicherungskonzern in einer Hand bleiben und seinem Sohn vermacht werden. Die vier Jahre jüngere Schwester sollte einen finanziellen Ausgleich bekommen. Zankapfel ist die Höhe des Ausgleichs.

Am Mittwoch kam ein vor sieben Jahren beauftragter Gutachter zum Wert des umstrittenen Aktienpakets zu Wort. Es war der neunte Verhandlungstag in dem seit 33 Jahren dauernden Zivilverfahren.

(lnw)
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