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Gutes Ende einer Hängepartie

Düsseldorf. uwe-jens.ruhnau @rheinische-post.de

Es war ein quälender Prozess, in dem viele Ratsleute und die Stadtspitze lange kein gutes Bild abgaben. Wann, wo und wie soll der im Amt verstorbene Oberbürgermeister Joachim Erwin geehrt werden? Gleich nach dem Tod des CDU-Politikers setzte eine Debatte ein, die meist unwürdig war. Persönliche Verletzungen, die einige im Umgang mit dem so durchsetzungsstarken wie streitbaren Stadtoberhaupt erlitten hatten, verhinderten einen souveränen Umgang mit seiner Leistung. Die Idee, Erwins Ehrung zum Bilker Bahnhof wegzudrücken, war ein vergifteter Alternativvorschlag aus den Reihen der Ampel-Kooperation von SPD, Grünen und FDP. Die Familie fühlte sich damals brüskiert, Oberbürgermeister hatte das Konfliktpotenzial der Ehrung schlicht unterschätzt und zahlte das Lehrgeld des Seiteneinsteigers in die Politik. Jetzt findet die Hängepartie am Kö-Bogen ihr angemessenes Ende. Gut so und: Endlich ist dieses Kapitel beendet.

Quelle: RP
 
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