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Düsseldorf
Haftstrafe nach Hausverbot am Flughafen

Düsseldorf. Als "schnellstes Wiedersehen" in ihrer Laufbahn bei Gericht bezeichnete eine Richterin am Freitag die Verhandlung eines 39-Jährigen, der wegen Hausfriedensbruchs angeklagt war. Erst am Dienstag war der Mann verurteilt worden, weil er sich trotz Hausverbots am Flughafen aufgehalten hatte.

Der Bulgare mit mazedonischem Pass hat keinen festen Wohnsitz, soll zeitweise am Airport gelebt haben. Die vom Gericht verhängte Strafe von drei Monaten war unter der strikten Auflage, den Flughafen nicht mehr ohne Flugticket zu betreten, zur Bewährung ausgesetzt worden.

Das hatte der 39-Jährige bereits am folgenden Abend ignoriert. Sicherheitsleute, die am Vortag noch gegen ihn ausgesagt hatten, alarmierten die Polizei, die den Mann festnahm. Weil er sich uneinsichtig zeigte, widerrief das Gericht die Bewährung und schickte ihn für fünf Monate in Haft.

(ctri)
 
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