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Hagen Lippe-Weißenfeld meldet sich zurück

Name und Nachricht: Hagen Lippe-Weißenfeld meldet sich zurück
FOTO: Kunstsammlung
Düsseldorf. Er würde das ja so nicht sagen, aber Düsseldorfer Kulturdezernent wäre Hagen Lippe-Weißenfeld wohl sicher gerne geworden. Einige Zeit sah es jedenfalls so aus, als würde die Wechselstimmung nach dem Antritt der Ampel-Kooperation Ende 2014 auch in das Kulturressort schwappen.

Der Name des damaligen Kaufmännischen Direktors der Kunstsammlung NRW war jedenfalls häufig zu hören, als das Personalroulette nach der Kommunalwahl angeworfen wurde. Am Ende beendete die CDU die Planspiele von SPD, Grünen und FDP und hielt die Hand über ihren Mitstreiter Hans-Georg Lohe, der Kulturdezernent war und ist.

Lippe-Weißenfeld tauchte dann im vorigen Jahr überraschend ab. Den Museumsposten verließ er und kündigte an, im Bereich Finance und Beratung von Family Offices zu arbeiten. Da es hier meist um das Geld vermögender Familien geht, war der sonst so beredte Kaufmann nun vor allem eines - verschwiegen. Jetzt aber hat er wieder einmal öffentlich das Wort ergriffen, quasi im alten Beritt. Mit Blick auf die Kalkulation von Baumaßnahmen im Kulturbereich erklärte der 42-Jährige unserer Redaktion, dass die öffentlichen Auftraggeber die Arbeiten ungern ausschrieben, da sie dann unliebsame Verpflichtungen eingehen müssten.

Lippe-Weißenfeld tat das als Kaufmännischer Geschäftsführer des Architekturbüros Meyer, das in den Bereichen Forschung, Bildung, Gesundheit und Verwaltung sowie Industrie und Kultur tätig ist. Nun hat er also nicht ein, sondern zwei Jobs. Zudem engagiert sich der vierfache Vater vielfach auch ehrenamtlich, ist Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Heinrich-Heine-Universität, sitzt im Kuratorium der Kaiserswerther Diakonie und im Vorstand des Fördervereins Kaiserpfalz Kaiserswerth.

Uwe-Jens Ruhnau

Quelle: RP
 
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