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"H" aus Firmenlogo geklaut
Hakle setzt 2675 Rollen Toilettenpapier als Finderlohn aus

Hakle in Düsseldorf setzt 2675 Rollen Toilettenpapier Finderlohn aus
Aus Hakle wurde akle. Diebe entwendeten das "H" am Firmensitz an der Bonner Straße. FOTO: Hakle
Düsseldorf-Reisholz. Das Düsseldorfer Unternehmen Hakle sucht einen wichtigen Teil seines Logos. Der Buchstabe "H" ist vom Firmensitz in Reisholz geklaut worden. Da eine Anzeige bei der Polizei bisher nicht weiterhalf, wird jetzt die Bevölkerung um Mithilfe gebeten: Als Finderlohn gibt es 1000 Euro. Die kann sich der Finder auch als Toilettenpapier auszahlen lassen. Von Daniel Fiene

Es ist 1,66 Meter hoch und 0,95 Meter breit. Die Farbe: Ein helles Blau. Seit mehr als einer Woche wird von den Angstellten und der Firmenleitung das "H" im Unternehmenslogo von Hakle in Reisholz vermisst. 

Seit dem vorletzten Wochenende prangt an der Mauer des Firmensitzes in Düsseldorf-Reisholz an der Bonner Straße nur noch der Schriftzug "akle".  "Dass unser Hakle Toilettenpapier und unsere Dick & Durstig Haushaltsrollen beliebt sind, das wissen wir. Dass aber das H aus unserem Firmennamen so begehrt ist, war uns bisher nicht bekannt", schmunzelt Hakle Geschäftsführer Bernd Schell, der das H gerne schnell zurück haben möchte. 

Deshalb hat das Unternehmen Anzeige bei der Polizei erstattet, die einen "besonders schweren Fall des Diebstahls" feststellte. Da auch nach über eine Woche immer noch jede Spur vom Hakle H fehlt, hat die Firma nun zusätzlich eine Belohnung ausgesetzt:

Warum Firmen so heißen, wie sie heißen FOTO: AP

Für sachdienliche Hinweise, die zur Wiederbeschaffung des Aluminium-Buchstabens führen, gibt es 1.000 Euro oder alternativ 2.675 Rollen Hakle Toilettenpapier – dies entspricht insgesamt 334 Paketen Toilettenpapier je 8 Rollen, was für ein paar Jahre reichen dürfte. Die Rollen werden nach und nach ausgeliefert.

Hinweise nimmt Hakle über seine Webseite entgegen.

Hakle wurde 1928 in Ludwigsburg gegründet und war die erste Toilettenpapierfabrik in Deutschland. Der Name Hakle ist von den Anfangsbuchstaben des Gründers Hans Klenk abgeleitet. Seit 1999 gehört das Unternehmen zum Kimberly-Clark-Konzern. Die Hakle Toilettenpapierproduktion zog in das Kimberly-Clark Werk Düsseldorf-Reisholz um. 2013 wurde das Unternehmen an den Luxemburger Finanzinvestor Palero Invest verkauft.

(RPO, dafi)
 
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