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Düsseldorf
Handball-Supercup kommt drei Mal nach Düsseldorf

Düsseldorf: Handball-Supercup kommt drei Mal nach Düsseldorf
Bei der Saisoneröffnung spielte der HC Rhein-Vikings im August gegen den vielfachen Deutschen Meister THW Kiel im ausverkauften Castello. FOTO: VIKINGS
Düsseldorf. König Fußball regiert die Welt, aber Handball ist die zweitbeliebteste Sportart der Deutschen. Wenn die Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft einen guten Lauf hat, fiebert die Nation mit - egal, ob es um Frauen oder Männer geht. Düsseldorf setzt in seiner Entwicklung als Sportstadt auch auf diese Sportart, beherbergt jetzt die Rhein-Vikings als Team in der 2. Bundesliga. Für das kommende Jahr hat die Stadtspitze ein Top-Event des deutschen Handballs an Land gezogen: Am 22. August 2018 soll im ISS Dome der nächste Supercup ausgetragen werden. Der Deutsche Meister spielt dabei (wie im Fußball) gegen den Pokalsieger. Bis zu 10.000 Zuschauer hat es bei dem Spektakel schon gegeben, im Dome können gut 3000 Zuschauer mehr untergebracht werden. Von Uwe-Jens Ruhnau

Frank Bohmann (siehe Interview) ist der Geschäftsführer der Handball-Bundesliga. Zur Tour de France wäre er gerne gekommen, "aber da kam man ja kaum noch in die Stadt hinein". Angetan war er jedoch beim Besuch der Tischtennis-Weltmeisterschaft kurz vor der Tour. Düsseldorf könne solche Groß-Events gut abwickeln, lautete der Befund - die Grundlage für die Gespräche mit der Stadtspitze war geschaffen. Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche ordnet den Supercup in den Reigen von Bemühungen ein, die Sportstadt weiterzuentwickeln und Trendsportarten einen Raum zu geben. "Deswegen bemühen wir uns um ein Beachvolleyball-Turnier mit Stars auf dem Burgplatz und auch um den Handball", so Hintzsche.

Die Stadt kommt der Handball-Liga mit günstigeren Hallenkonditionen entgegen, die Werbemaßnahmen laufen im normalen Etat von Düsseldorf Congress Sport & Events (DCSE) mit. Beide Seiten sehen es als Vorteil an, dass der Supercup gleich drei Jahre hintereinander in Düsseldorf ausgetragen wird. "Einmal wäre vergeudet", sagt Bohmann, "wir wollen lernen und entwickeln."

Hintzsche will den Dome neben Eishockey auch für Handball positionieren und hat ein weiteres Großprojekt im Blick. "So wie es ein Eishockeyspiel in der Arena gab, wäre ein Handballspiel dort eine tolle Sache." Bohmann bestätigt das, es gebe dafür kein geeigneteres Stadion als das Düsseldorfer. Es könne komplett abgedunkelt werden, so dass für die Zuschauer wirklich der Eindruck entstehe, in einer Halle zu sein.

Quelle: RP
 
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