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Düsseldorf
Hausfrau soll Grundstück erschwindelt haben

Düsseldorf. Betrugsversuche mit einem Gesamtvolumen von 200.000 Euro soll sich eine 59-jährige Hausfrau geleistet haben. Sie soll ein Grundstück in Eller, das sie ohne Zahlung des Kaufpreises seit 2009 mit ihrer Familie nutzt, erschwindelt und dem geprellten Grundstückseigentümer sowie einem Anwohner fingierte Mahnbescheide für Zahlungen von bis zu 85.000 Euro geschickt haben.

Die Anklage liegt dem Amtsgericht vor. Ob es zum Prozess kommt, wird geprüft.

Obwohl sie zehn Monate zuvor eidesstattlich versichert hatte, mittellos zu sein, soll die Frau einen Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben, aber nicht gezahlt haben. Der Verkäufer trat vom Vertrag zurück, bis heute nutzt die Angeklagte aber das erschwindelte Areal, so die Anklage. Über ein auswärtiges Amtsgericht soll sie dem Mann zudem einen Mahnbescheid über 85.000 Euro wegen angeblich fälligen Schadensersatzes zugeschickt haben, wogegen er Widerspruch einlegte. Auch gegen einen Anwohner soll sie Bescheide wegen angeblich fälligen Schadenersatzes erwirkt haben. Die seien aber nie bei ihm angekommen, versichert er und legte keinen Widerspruch ein.

(wuk)
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