| 10.31 Uhr

Kunstberater
Gericht prüft Haftbeschwerde Achenbachs

Achenbach sagt als Zeuge aus
Achenbach sagt als Zeuge aus FOTO: dpa, rwe fdt
Essen. Der zu sechs Jahren Gefängnis verurteilte Kunstberater Helge Achenbach kämpft um seine Freilassung aus der Untersuchungshaft. Das Landgericht Essen habe eine Haftbeschwerde der Anwälte des 63-jährigen Kunstexperten Mitte April abgelehnt, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

Jetzt muss das Oberlandesgericht Hamm über die Fortdauer der Untersuchungshaft entscheiden. Nach derzeitigem Sachstand sei mit einer Senatsentscheidung nicht vor der ersten Maiwoche zu rechnen, sagte ein OLG-Sprecher in Hamm. Der Antrag sei Anfang der Woche eingegangen und werde jetzt geprüft. Achenbach sitzt seit Juni 2014 in Untersuchungshaft.

So lief der Fall Helge Achenbach

Das Landgericht Essen hatte den einst anerkannten und international vernetzten Kunstberater im März wegen Millionenbetrugs an reichen Kunden verurteilt. Allein den 2012 gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht soll Achenbach bei Oldtimer- und Kunstverkäufen um fast 20 Millionen Euro geschädigt haben. Achenbachs Anwälte haben Revision gegen das Essener Urteil beim Bundesgerichtshof (BGH) angekündigt.
Bis dahin ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

(lnw)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Helge Achenbach: Gericht prüft Haftbeschwerde


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.