| 15.08 Uhr

250 Kunstwerke
Reste von Achenbach-Kunstfundus werden online versteigert

Helge Achenbach verlässt die JVA Moers-Kapellen
Düsseldorf. Restposten aus dem Kunstfundus des verurteilten Kunstberaters Helge Achenbach werden in einer Online-Auktion versteigert. Am Donnerstag kommen in einer live im Internet übertragenen Auktion die sogenannten "Achenbach Art Editionen" unter den Hammer.

Das teilte eine Sprecherin des Berliner Online-Auktionshauses Auctionata am Dienstag mit. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Versteigert werden größtenteils von Achenbach aufgelegte Editionen unter anderem von Georg Baselitz, Imi Knoebel, A.R. Penck, Heinz Mack und Antoní Tàpies. Sie seien von den Künstlern signiert, nummeriert und datiert worden, hieß es. Die Startpreise reichen von 200 bis 4000 Euro. Insgesamt würden rund 250 Papierarbeiten angeboten. Der Gesamtschätzpreis liege bei rund 160.000 Euro.

Die Kunst ist Teil der Liquidationsmasse des Unternehmens Achenbach Art Consulting (AAC). Eine weitere Auktion mit Restbeständen sei geplant.

Mehr als 2400 Kunstwerke aus dem Firmenlager des einst einflussreichen Kunstberaters waren bereits in mehreren Auktionen in Köln und Düsseldorf versteigert worden und hatten insgesamt rund 7,5 Millionen Euro gebracht.

Der im März 2015 wegen Millionen-Betrugs an reichen Kunden zu sechs Jahren Gefängnis verurteilte Achenbach ist inzwischen Freigänger.

(dpa)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Helge Achenbach: Reste von Kunstfundus werden online versteigert


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.