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Düsseldorf
Heute entscheidende Sitzung in der Stadtsparkasse

Düsseldorf. Bleibt es beim Konfrontationskurs um die Ausschüttungen der Stadtsparkasse oder gibt es in letzter Minute einen Kompromiss? Heute findet die entscheidende Verwaltungsratssitzung dazu statt. Es ist der letzte Tag, an dem die Stellungnahme an die Sparkassenaufsicht des Landes herausgeschickt werden kann. Der Kompromiss ist eigentlich gefunden, aber allein Oberbürgermeister Thomas Geisel kann ihn durch eine Rücknahme seiner Beanstandung des Jahresabschlusses 2014 herbeiführen. Die Vertreter der Ampelkooperation (SPD, Grüne und FDP), die CDU und auch die Arbeitnehmervertreter haben im Verwaltungsrat eine Linie gefunden: Für das Jahr 2014 und 2015 werden insgesamt fünf Prozent des Gewinns vor Steuern und Abführung in die Rücklage ausgeschüttet. Macht 14 Millionen, mit einem Aufschlag käme man auf 17 bis 18 Millionen Euro.

Offenbar reicht diese Summe und die Einführung der Fünf-Prozent-Regel nicht aus, um Geisel zum Einlenken zu bewegen. Dies hat er bereits signalisiert. Sollte die Sparkassenaufsicht ihm zustimmen, kann der Vorstand der Stadtsparkasse klagen - was eine Fortsetzung des Konflikts bedeutete. Hinter den Kulissen wird an einer Alternativlösung gearbeitet: Fallen Gewinne höhe aus als erwartet, könnten vom Zusatzertrag mehr als fünf Prozent an die Stadt fließen. Für 2014/'15 käme man auf eine Gesamtsumme von bis zu 28 Millionen Euro.

(ujr)
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