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Düsseldorf
Höherweg wird für drei Monate abgesperrt

Düsseldorf. Der lang angekündigte Verkehrsversuch, den Höherweg in westlicher Richtung ab der Kettwiger Straße zu sperren, startet Anfang August für zunächst drei Monate. Damit soll versucht werden, das Anwohnerquartier zwischen Langer- und Kettwiger Straße freizuhalten sowie Lärm und Schmutz zu verringern. Vor einer Entscheidung, aus der provisorischen womöglich eine dauerhaften Lösung zu machen, sollen die Ergebnisse ausgewertet werden.

Hintergrund ist eine Analyse des Ingenieurbüros IGS im Auftrag des Amts für Verkehrsmanagement zum Durchgangsverkehr im Viertel. Eine Zählung kam eigentlich zu dem Ergebnis, dass die Straßen nicht über Gebühr belastet sind. Insgesamt ergab die Auswertung einen Durchgangsverkehr von 405 Fahrten am Mittag und 609 Fahrten am Abend, was einem Anteil am Gesamtverkehr von 25 Prozent entspricht. Hauptsächlich sind zudem die Straßen Höherweg mit bis zu 57 Prozent und Mettmanner Straße mit bis zu 45 Prozent belastet. Bei der Präsentation der Analyse sagte Lutz Schwarz vom Amt aber auch: "Die objektive Untersuchung und der subjektive Eindruck können voneinander abweichen."

Das Experiment wird jedenfalls als "Minimallösung" angesehen. So gab es auch Überlegungen, zusätzliche Einbahnstraßen einzurichten, die für den Durchgangsverkehr unattraktiv sind. Hier wären allerdings die Auswirkungen auch für die Anwohner zu groß gewesen, so dass man zunächst Abstand nahm.

(arc)
 
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