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Düsseldorf
Hotel-Betrüger muss für zwei Jahre in Haft

Düsseldorf. "Ein bisschen besser leben und einfach mal ausschlafen.": So beschrieb ein Serienbetrüger (49) am Montag beim Amtsgericht sein Motiv, warum er sich reihenweise in Luxushotels eingemietet hatte, dort die Zeche dann aber stets schuldig geblieben war.

Der Mann, der als HIV-positiv gilt, habe sein dieser dramatischen Diagnose seit Leben "einfach nicht mehr in den Griff gekriegt", so sein Anwalt. Bei allem Verständnis für die schwierige Lebenslage des 49-Jährigen sah das Gericht nach unzähligen Vorstrafen aber keinen Spielraum mehr für eine nachsichtige Bewertung.

Das Urteil: Der Serienschwindler muss für zwei Jahre in Haft. Ohne Bewährung. Zuerst muss der Angeklagte aber noch eine frühere Bewährungsstrafe von sechs Monaten absitzen. Dazu war er auch wegen Schwindeleien verurteilt worden. Seit seine HIV-Erkrankung 2001 amtlich bestätigt wurde, habe der ausgebildete Reitlehrer und Sport-Ökonom nach Darstellung seines Verteidigers den Boden unter den Füßen verloren, habe sich von einer Betrügerei in die nächste gestürzt.

(wuk)
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