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Düsseldorf
Hotels und Hochhäuser beschäftigen Bezirkspolitiker

Düsseldorf: Hotels und Hochhäuser beschäftigen Bezirkspolitiker
Baudezernentin Cornelia Zuschke besuchte die Bezirksvertretung 6. FOTO: F; Bauer
Düsseldorf. In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) 6 war Cornelia Zuschke, Dezernentin für Bauen und Verkehr, zu Gast. Das nutzten die Bezirkspolitiker, um grundsätzliche Einschätzungen der Dezernentin zu Themen im Bezirk zu erfragen. Von Julia Brabeck

So gab es etwa Kritik an den Plänen, auch in den Außenbezirken wie beispielsweise in Rath an der Westfalenstraße Hochhäuser zuzulassen. Grundsätzlich nur Hochhäuser in der Innenstadt zu planen, lehnt Zuschke aber ab. "Wir müssen ausloten dürfen, wo was passt und schauen, wo eine höhere Bebauung möglich ist und das dann mit den Menschen vor Ort bereden." An der Westfalenstraße wären danach schließlich die Pläne für Hochhäuser fallen gelassen worden. An der Theodorstraße wiederum seien Bürohochhäuser nicht als Problem angesehen worden. Zuschke bittet deshalb um mehr Gelassenheit, auch bei den Planungen rund um die Fashion Häuser. "Man muss zunächst auch über Varianten diskutieren dürfen."

Stellung nahm Zuschke auch zu der Aussage von OB Thomas Geisel, als Standort für das neue Unterrather Schwimmbad das Großmarktgelände prüfen zu wollen. "Ein Ziel ist es, die Kosten für den Schwimmbadbau möglichst genau zu generieren. Das ist möglich, wenn für den Neubau eine adäquate Ersatzfläche gefunden und die Altfläche dann auch weiterentwickelt wird." Dem von den Bezirkspolitikern gewünschten Bewohnerparken, das das Parken von Flughafengästen und auch Mitarbeitern des Airports im Stadtbezirk verhindern soll, steht sie kritisch gegenüber.

Beschlossen wurde von den Mitgliedern der BV noch eine Bauvoranfrage für ein Areal westlich des Nördlichen Zubringers, das bislang als Parkplatz genutzt wird. Dort soll ein Hotel- und Verwaltungsgebäude entstehen. Der 220 Meter lange Gebäuderiegel, der aus vier- bis sechsgeschossigen Baukörpern besteht, soll 300 Betten und 300 Stellplätze in einer Tiefgarage erhalten. Die Politiker wollen aber, dass die Abwicklung des Verkehrs genau geprüft wird, da sie Schleichverkehre durch die anliegenden Wohngebiete befürchten.

Quelle: RP
 
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