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Düsseldorf
IHK und DGB laden für heute zum Verkehrsgipfel

Düsseldorf. Düsseldorf ist nicht nur in der Region, sondern auch national und international ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Dies unterstreichen ansässige Großkonzerne, die zahlreichen internationalen Unternehmen und die Messe ebenso wie die Düsseldorfer Häfen und der Flughafen. "All diese Bauvorhaben dürfen jedoch nicht über unterlassene Infrastrukturinvestitionen der letzten Jahrzehnte hinwegtäuschen, die die Existenzgrundlage vieler Unternehmen und ihrer Arbeitnehmer gefährden", sagt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf. NRW sei Stauland Nummer eins. "Durch das in den nächsten Jahren im Rheinland um 40 Prozent wachsende Güterverkehrsaufkommen und die steigende Zahl der Pendler - nach Düsseldorf pendeln derzeit bereits täglich fast 300.000 Menschen - dürfte sich die Situation noch verschärfen." Dies stelle NRW und die Landeshauptstadt vor große Herausforderungen, die es in Zukunft zu bewältigen gelte.

Die IHK Düsseldorf und der DGB-Stadtverband Düsseldorf laden für heute zu einem "Kongress zu Verkehr und Infrastruktur" ein. Dieser wird den Fragen nachgehen, ob den Städten in NRW der Verkehrskollaps droht und welche politischen Weichen in NRW gestellt werden müssen, damit Pendler und Güter auch zukünftig schnell und pünktlich an ihren Zielen ankommen. Der Verkehrs- und Infrastrukturkongress findet statt am heutigen Mittwoch, 12. Juli, von 13.30 bis 17.30 Uhr, in der IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1.

Zu den Referenten und Diskutanten zählen u.a. DGB-Chefin Sigrid Wolf, Flughafenchef Thomas Schnalke, die Bundestagsabgeordneten Andreas Rimkus (SPD) und Oliver Wittke (CDU) und der Wissenschaftler Volker Eichener.

(tb)
 
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