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IVD-Preisspiegel für Düsseldorf
Wohneigentum wird in Düsseldorf immer teurer

Düsseldorf. Immobilien in Düsseldorf werden immer teurer - und das in allen Bereichen: So sind die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen 2016 erneut gestiegen. Das geht aus dem Preisspiegel des Immobilienverbands Deutschland (IVD) hervor, der nun veröffentlicht wurde.

So verteuerte sich etwa der Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung im mittleren Segment um rund vier Prozent auf 2250 Euro. Bei neuen Wohnungen im mittleren Segment stiegen die Preise sogar um sechs Prozent auf 2800 Euro pro Quadratmeter. Einfamilienhäuser verteuerten sich ebenfalls um drei bis acht Prozent. Wer in der Landeshauptstadt derzeit etwa ein Haus im einfachen Segment kaufen möchte, muss mit einem Durchschnittspreis von rund 350.000 Euro rechnen. Das ist ein Anstieg von drei Prozent. Bei den Reihenhäusern ist der Anstieg noch eklatanter: Kostete ein solches Haus im einfachen Segment 2015 im Schnitt noch 270.000 Euro, sind es nun 290.000 Euro - das ist ein Anstieg von rund sieben Prozent. Düsseldorf liegt damit in einem bundesweiten Trend.

Als Gründe für die Verteuerung nannte der IVD die erhöhte Nachfrage nach Eigentum aufgrund der Knappheit von Wohnraum sowie die Niedrigzinspolitik der EZB, die Kredite günstig und Immobilien als Investment attraktiv macht. Bei den Mieten gibt es kaum Steigerungen: Nur bei Wohnungen im guten Segment ist die Netto-Kaltmiete je Quadratmeter teilweise gestiegen. Bei Wohnungen, die vor 1948 gebaut wurden, verteuerte sie sich etwa um fünf Prozent auf elf Euro.

(lai)
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