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Düsseldorf
In sechs Hallen wird es keinen Sportunterricht geben

Düsseldorf: Hier sollen Flüchtlinge untergebracht werden
Düsseldorf: Hier sollen Flüchtlinge untergebracht werden FOTO: dapd, dapd
Düsseldorf. Die Halle an der Pempelforter Straße wird wohl die erste zwischenzeitlich von Flüchtlingen bewohnte Turnhalle sein, in der wieder Sportunterricht stattfinden kann. "Sie steht voraussichtlich ab dem ersten Schultag am kommenden Mittwoch zur Verfügung", kündigt Theo Bremer, stellvertretender Leiter des Schulverwaltungsamts an. Von Jörg Janssen

Anders sieht es an den anderen zurzeit belegten Standorten aus. Mit Einschränkungen bis zu den Herbstferien müssen einige Schüler des Lessing-Sportgymnasiums rechnen. Zumindest ein Teil des Sportunterrichts findet sonst in den Hallen des ehemaligen Sportinstituts der Heinrich-Heine-Universität statt. Doch die dienen jetzt Flüchtlingen als Unterkunft. "Wir haben das bis Mitte Oktober gemietet und werden es bis dahin auch nutzen", sagt die städtische Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch.

Bei den anderen Standorten setzt sie darauf, "sie so schnell wie möglich für den regulären Unterricht frei zu machen". Sie hofft, dass dies in zwei Wochen der Fall ist. Genaue Prognosen, wann das der Fall sein könnte, wagt Koch nicht. Dafür sind die Städte in der jüngsten Vergangenheit zu oft mit neuen Tatsachen konfrontiert worden. Flexibilität ist gefragt.

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Betroffen sind zurzeit auch Turnhallen an der Gerresheimer Landstraße, der Stettiner Straße (zwei Standorte), der Friedenstraße und der Kalkumer Straße. Zwei weitere Hallen an der Lacomblet- und der Borbecker Straße befinden sich in ehemaligen Schulgebäuden; sie werden nach Angaben der Stadt zur Zeit ohnehin nicht regulär genutzt.

Quelle: RP
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