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Düsseldorf
Infrastruktur wird vielfach verbessert

Düsseldorf: Infrastruktur wird vielfach verbessert
Bezirksbürgermeister Stefan Golißa (l.) freut sich zusammen mit dem Leiter der Feuerwache Herbert Goldbrunner, dass diese umfassend saniert wird. FOTO: H.-J. Bauer
Düsseldorf. Viele kleinere Projekte sollen das Leben im Düsseldorfer Norden aufwerten. Dazu gehört die Optimierung der Verkehrsflüsse und der Ausstattungen für Schulen. Auch die Feuerwache Kaiserswerth wird 2018 umgebaut. Von Julia Brabeck

Im Jahr 2017 konnten viele Dauerbaustellen im Stadtbezirk 5 (Kaiserswerth, Wittlaer, Angermund, Kalkum, Lohausen und Stockum) wie die Sanierung der Hubertuskapelle und des Aquazoos oder die Kanalbauarbeiten in Kalkum abgeschlossen werden. Bei anderen Projekten sind die Planungen gestartet, so dass sie nun 2018 umgesetzt werden können. Feuerwehr "Ich bin froh, dass endlich etwas für die Freiwillige Feuerwehren getan wird.

Diese arbeiten ehrenamtlich, sind ein wichtiger Baustein für die Berufsfeuerwehr und sollten deshalb vernünftige Bedingungen erhalten", sagt Bezirksbürgermeister Stefan Golißa (CDU). Geplant ist, die Feuerwache in Kaiserswerth 2018 komplett umzubauen. Das in den 1950er Jahren errichtete Gebäude ist sanierungsbedürftig und viel zu klein, so dass die Feuerwehrleute nur unter erschwerten Bedingungen arbeiten können.

In Angermund soll eine Terrasse gebaut werden, damit die Feuerwehrleute bei gutem Wetter Wartezeit im Freien verbringen können, und in Wittlaer soll die Wache eine Akustikdecke sowie eine neue Beleuchtung erhalten. Schulen "Wir haben uns 2016 alle Grundschulen angeschaut und seitdem mehrere Anfragen und Anträge zur Verbesserung der Ausstattung gestellt", sagt Golißa. Aus eigenen Mitteln sollen die Flure und später die Klassenräume gestrichen werden.

"Manchmal ist das Verfahren sehr langwierig, da wir nur unvollständige Angaben von der Verwaltung erhalten. So warten wir zurzeit darauf, die Kosten für Fahrradständer zu erfahren, mit denen wir gerne die Schulen ausstatten wollen", sagt Golißa. Sport Lange hat die Bezirksvertretung 5 um eine neue Sporthalle in Wittlaer gekämpft. "Wir sind deshalb froh, dass der Bau im zweiten Quartal 2018 starten wird", sagt Golißa.

Dann soll auch die Mensa der Schule erweitert werden. Rund 5,1 Millionen Euro werden für den Sport investiert. Die neue Zweifachturnhalle soll der benachbarten Franz-Vaahsen-Grundschule mit rund 420 Schülern und dem Sportverein TV Kalkum/Wittlaer zur Verfügung stehen. Der Verein hat rund 1200 Mitglieder, davon rund 600 Kinder und Jugendliche. Die Bauzeit wird ein Jahr betragen. Schloss Kalkum Seit drei Jahren steht das Barockschloss leer.

Einen Käufer zu finden, ist schwierig. Die Auflagen zum Denkmalschutz sind hoch. "Jetzt läuft aber endlich die Ausschreibung, und ich hoffe, dass wir schnell einen Investor finden, der das Schloss aus dem Dornröschenschlaf erweckt", sagt der Bezirksbürgermeister. Kaiserswerther Markt Die Umgestaltung des historischen Kerns von Kaiserswerth beschäftigt die Politik seit vielen Jahren. Golißa ist aber zuversichtlich, dass die Bagger Ende 2018 anrollen können.

"Im ersten oder zweiten Quartal sollte eigentlich der Finanzierungsbeschluss gefasst werden, so dass dann die Ausschreibungen erfolgen können." Nordstern Die Optimierung der Verkehrsflüsse am Kreuzungsbereich Nordstern wird weiterhin ein Dauerthema im Norden sein. "Da muss etwas passieren, der gesamte Bereich muss grundsätzlich überplant werden. Da nützt nicht die kleine Lösung", sagt Golißa.

Besonders, weil weitere Wohngebiete im Norden von Düsseldorf und im Süden von Duisburg entstehen, müsse die Infrastruktur endlich angepasst werden. Fashion Häuser Gebaut wird dort noch lange nicht, denn die Planungen stehen noch am Anfang. Grundsätzlich sollen auf dem Areal 400 bis 500 Wohnungen, Einzelhandel, 350 bis 450 Arbeitsplätze in Büros, ein Hotel mit 100 bis 120 Zimmern und eine Kita mit 70 bis 90 Plätzen entstehen.

Eine der drei Planungsvarianten sieht den Bau von 39 Meter hohen Hochhäusern vor.

Quelle: RP
 
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