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Kommentar
Integration nicht vergessen

Meinung | Düsseldorf. Die neuen Modulanlagen, die zur Unterbringung von Flüchtlingen entstehen, kommen richtigen Wohnhäusern sehr nahe. Doch richtige Wohnungen können auch sie auf Dauer nicht ersetzen.

Wohnraum aber ist nötig für jene geflüchteten Menschen, die nicht abgeschoben, sondern dauerhaft bei uns bleiben werden. Sie brauchen eine Perspektive - auf dem Arbeitsmarkt und beim Wohnen. Denn das sind neben der Sprache die Grundpfeiler der Integration. Gelingt sie nicht, sind die Konflikte in der Gesellschaft programmiert.

Außer den hochwertigen (und hochpreisigen) Modulanlagen sollte die Stadt deshalb auch preiswerten Wohnungsbau realisieren, und zwar für alle Bedürftigen. Bund Deutscher Architekten und Handwerkskammer haben dafür Ideen entwickelt. Es ist lohnenswert, sich auch damit auseinanderzusetzen.

denisa.richters@rheinische-post.de

Quelle: RP
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