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Serie Düsseldorf und China
Intensiver Austausch beim China-Kongress

Düsseldorf. Mehr als 300 Teilnehmer, darunter sehr viele Chinesen, waren im Van der Valk-Hotel dabei.

Ein erfolgreicher Kongress ist wie ein Marktplatz, auf dem die wichtigen Fragen der Zeit diskutiert werden. Gute Vorträge und Diskussionen bilden die Grundlage für spannende Gespräche vor den Sälen - genau das war am ersten Tag des China-Kongresses der Rheinischen Post im Van der Valk-Hotel zu beobachten. An den Ständen der Kongress-Partner wie an den vielen Stehtischen sprachen Deutsche und Chinesen miteinander, das Stimmengewirr war Zeichen des lebendigen Austauschs. Sie arbeiten oft auch bei Firmen aus dem anderen Land, heißen sie nun ZTE, Shanggong, Breuninger oder PwC. Mancher Kongressgast sucht nach neuen Partnern, wie Günther Gudert, der Geschäftsführer des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. "Ich möchte die Chinesen für unsere Rennbahn begeistern", sagt er. Oder sie sind einfach neugierig und wollen etwa von Leonie Spiekermann wissen, wie denn "Artgate" den Kontakt zum chinesischen Kunstmarkt herstellt.

Vor allem aber bringt der Kongress in vielerlei Hinsicht eine Standortbestimmung, die angesichts der mehr als 300 chinesischen Firmen in der Stadt auch für Düsseldorf wichtig ist. China bleibt ein Partner, dessen wirtschaftliche Substanz stabil ist, wie Andreas Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender von HSBC Trinkaus & Burkhardt, in seiner Key Note ausführte. Heute geht der Kongress weiter, unter anderem mit einer Key Note von Oberbürgermeister Thomas Geisel. Es geht in Diskussionen etwa um die Frage, ob WeChat das bessere Facebook ist, und es gibt Workshops. Bei einem moderiert Dejiang Li, der in China mehr als 600 Hotpot-Restaurants hat, zum Thema Gastronomie.

Quelle: RP
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