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Kommentar
Ja zur Tour ist zwingend

Meinung In Düsseldorf funktioniert das Spiel zwischen Regierung und Opposition. Bei der Debatte um die Tour de France ist dies anders, denn die FDP als Mitglied der Ampel-Kooperation lehnte das Projekt gleich ab. So konnte es dazu kommen, dass es eine Mehrheit nur mit Hilfe von rechts gab. Die Ablehnung der CDU wiederum war von Anfang an nicht wirklich nachzuvollziehen.

Sie hat unter zweien "ihrer" Oberbürgermeistern selbst die Tour nach Düsseldorf holen wollen, erst das Drogen-Chaos stoppte den Plan. Heute ist die Situation anders: Der Radsport ist sauberer geworden. Das Finanzloch der Tour-Planer ist aktuell nur halb so groß wie der städtische Zuschuss zum Eurovision Song Contest. Und: Die Stadt hat einen Vertrag für die Tour unterschrieben und riskiert im Falle des Rückzugs eine Millionenzahlung. Wer im Interesse Düsseldorfs Politik macht, sagt deswegen am Donnerstag Ja zur Tour. Zugucken kann bei dem Radspektakel übrigens jeder - sogar ohne Eintrittskarte.

uwe-jens.ruhnau@rheinische-post.de

Quelle: RP
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