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Düsseldorf
Jedes Jahr werden 350 neue Radständer aufgestellt

Düsseldorf: Jedes Jahr werden 350 neue Radständer aufgestellt
Rund 5000 Fahrradständer gibt es in Düsseldorf. Oft verwendet wird das Modell "VRR-Bügel", wie hier am Hauptbahnhof. FOTO: Thomas Bußkamp
Düsseldorf. Bei Neubauten gehören Radständer inzwischen dazu. Neue Modelle sind schwer zu knacken - das kommt dennoch vor.

Die Radständer haben in den vergangenen Jahren eine Erfolgsgeschichte gefeiert. Es gibt bereits rund 5000 Exemplare in Düsseldorf, in jedem Jahr kommen nach Angaben der Stadtverwaltung 350 dazu. Bei Neubauprojekten ist zwar keine feste Zahl vorgeschrieben - anders als Auto-Stellplätze - nach einer internen Regelung gilt in Düsseldorf aber, dass pro 30 Quadratmeter Wohnfläche ein Ständer aufgestellt werden soll.

Nicht immer zur Begeisterung der Bauherren, berichtet der städtische Fahrradbeauftragte Steffen Geibhardt. Der verweist dann darauf, dass die Leute ihre Räder in jedem Fall abstellen werden - und es mit Ständern geordneter zugeht. "Sonst ketten die Leute die Räder zum Beispiel an irgendein Geländer."

Im öffentlichen Straßenraum stellt die Stadt die Ständer selbst auf - gern auch nach Hinweisen von Bürgern, an welcher Stelle dringend Ständer benötigt werden. "Das klappt oft besser, als wenn wir im Amt theoretisch überlegen." In die Entscheidung, welches Modell verwendet wird, fließen praktische Überlegungen ein, aber auch die Wirkung im Stadtbild wird betrachtet. Häufig kommen derzeit die stählernen Bogen in "Haarnadelform" zum Einsatz, die relativ unauffällig und platzsparend sind. Komfortabler für Radler sind die "VRR-Bügel", in die sich das Vorderrad schieben lässt. Aktuell im Trend liegen größere Ständer mit Extra-Stange für Kinderräder - auch in Sachen Radständer gibt es Moden.

Zur Sicherheit sind inzwischen nahezu alle Ständer so konzipiert, dass der Rahmen des Rads angeschlossen werden kann und nicht nur das Rad. Da die Ständer betoniert werden und aus Stahl bestehen, ist eine Zerstörung aufwendig. Aber nicht unmöglich. So wurden schon Stahl-Ständer abgebrochen oder abgesägt - auch wenn das Spezialwerkzeug erfordert und Lärm macht. Laut Stadt sind das aber Einzelfälle. "Eine vollständige Sicherheit gibt es nie", sagt Geibhardt.

(arl)
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