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Düsseldorf
Jonges nehmen Satzung im zweiten Anlauf an

Düsseldorf. Mit 251 Ja- bei 27 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen hat der Heimatverein Düsseldorfer Jonges gestern Abend seine neue Satzung verabschiedet. Sie enthält auch die umstrittene Passage, nach der der Vorstand bis zu 30.000 Euro ausgeben darf, ohne die Mitglieder zu befragen - 10.000 Euro mehr als bisher. Diese Möglichkeit hatte rund um die Jahreshauptversammlung im April zu Diskussionen und schließlich dazu geführt, dass die Satzung bei den Mitgliedern durchfiel. Im Vorfeld hatte es einige kleine Änderungen an der Satzung gegeben, die Anträge am Abend selbst wurden abgelehnt.

Der Streit war vor einem halben Jahr ausgebrochen, weil einige Heimatfreunde über den strittigen Passus diskutieren wollten, ein externer Jurist damals aber erklärte, solche Änderungen hätten zwei Wochen vor der Versammlung vorliegen müssen. Die Versuche des Vorstands, die Debatte zu verkürzen, mündeten damals in den Vorwurf mangelnden Demokratieverständnisses.

(pfw)
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