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Hofgarten Düsseldorf
"Jröne Jong" sitzt auf dem Trockenen

Hofgarten Düsseldorf: "Jröne Jong" sitzt auf dem Trockenen
Der "Jröne Jong" ganz ungeschützt: Weshalb das Wasser verschwunden ist, soll heute geklärt werden. FOTO: Andreas Bretz
Düsseldorf. Die Skulptur der "Jröne Jong" im Düsseldorfer Hofgarten sitzt derzeit auf dem Trockenen. Das Gewässer war am Wochenende abgepumpt worden. Warum ist allerdings noch unklar. Am Montag soll die Auflösung kommen. Von Denisa Richters

Das sonnige Herbstwetter zog am Sonntag Spaziergänger und Radfahrer in Scharen in die Düsseldorfer Parkanlagen und an die Ufer des Rheins. Der sonst so mächtige Fluss macht sich mangels Regen seit geraumer Zeit recht schmal, gibt weite Flächen des steinigen Grunds frei.

Ähnlich sieht es derzeit an einer Stelle aus, an der man es nicht erwartet: Der "Jröne Jong" im Hofgarten sitzt derzeit auf dem Trockenen. Der Flussgott aus der Tritonengruppe, der ein Flusspferd abwehrt, das ihm seine Fischmahlzeit wegschnappen will, wirkt gar nicht mehr so kämpferisch. Denn der Sockel der Skulptur ist ungeschützt zu sehen.

Wo sonst Wasser ist, sieht es aus wie derzeit am steinigen Rheinufer. Die Wasservögel drängen sich an einer kleinen Pfütze in der Mitte zusammen. Was ist da los?, fragten sich viele, die vorbeikamen.

Bei der Stadt gab es zumindest am Sonntag keine Aufklärung. Eine Stadt-Sprecherin konnte auf Nachfrage unserer Redaktion die Ursache nicht herausbekommen - wegen des Wochenendes waren Verantwortliche nicht zu erreichen. Doch am Montag soll es die Auflösung des Rätsels um das verschwundene Gewässer geben.

Erst im Frühjahr war das Wasser abgepumpt worden, um das Becken vom Schlamm zu befreien. Die Fische waren in Sicherheit gebracht worden, drei Wochen musste der übelriechende Schlamm trocknen, bevor er abgetragen werden konnte. Kosten: rund 113.000 Euro.

Quelle: RP
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