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Düsseldorf
Jüdische Gemeinde gedenkt mit Klezmer-Konzert

Düsseldorf. Mit einem Gedenkgang auf den Spuren der Familie Oppenheimer, die in der Nacht zum 10.November 1938 von Nazis überfallen wurde, haben die Evangelische und Katholische Kirche, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Mahn- und Gedenkstätte gestern Abend der Opfer der Pogromnacht gedacht.

Die Jüdische Gemeinde hat bereits am Dienstag mit einem Konzert an die Opfer erinnert. Den Auftritt des Klezmer-Trio aus Krakau widmete die Gemeinde dem Mann, der ihn Anfang des Jahres geplant hatte: Klaus Dönecke. Der im Juli verstorbene Polizeihistoriker hatte auf einer Forschungsreise nach Polen Sängerin Magda Brudzinska kennengelernt und sie mit ihrer Gruppe bereits mehrfach zu Auftritten nach Düsseldorf geholt. "Ihre Musik ist die Botschaft des Lebens, und dafür, dass es nicht gelungen ist, trotz millionenfachen Mordes und unmenschlicher Grausamkeit, die jüdische Kultur und die jüdischen Menschen vom Erdboden zu tilgen", sagte Michael Dybowski, Vorstandsmitglied von "Geschichte am Jürgensplatz" zur Begrüßung.

(sg)
 
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