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Düsseldorf
Jugendeinrichtung Heyebad erhält neuen Boden und Anstrich

Düsseldorf. Für die Maßnahme hat die Bezirksvertretung 7 rund 75.000 Euro freigegeben. Neuer Stellplatz für Feuerwehr wird gestrichen.

7 (arc) Trotz des Spardiktats hat die Bezirksvertretung 7 jetzt eine Reihe von Unterhaltungsmaßnahmen von Grundstücken und Gebäuden für den Haushalt 2016 beschlossen. Der teuerste Posten, die Errichtung eines Stellplatzes für die Feuer- und Rettungswache an der Gräulinger Straße in Gerresheim (153.000 Euro), wurde jedoch aus Einsparungsgründen gestrichen - trotz des Zusatzes "dringend zu empfehlen".

Immerhin 5000 Euro wurde für eine Leuchtbeschriftung an der Außenfassade des Feuerwehrhauses genehmigt. Die vorhandene war durch Witterungseinflüsse stark im Mitleidenschaft gezogen worden und wurde, um Schäden durch herabfallende Teile zu vermeiden, von der Feuerwehr bereits demontiert. Da eine Reparatur nur unwesentlich günstiger als ein Ersatz gewesen wäre, soll ein neues Leuchttransparent angebracht werden.

In der Jugendfreizeiteinrichtung Heyebad an der Torfbruchstraße 350 sollen neue Bodenbeläge verlegt, ein Innenanstrich durchgeführt, die Theke aufgewertet und Fassade sowie Geländer angestrichen werden. Kostenpunkt: 75.000 Euro. Der vorhandene Fliesenbelag stammt aus der Zeit des Gebäudes, als es tatsächlich noch als Schwimmbad genutzt wurde. Jetzt soll ein moderner Kautschukboden verlegt werden.

Für 15.000 Euro soll im heilpädagogischen und integrativen Förderzentrum an der Diepenstraße 28 die Innenbeleuchtung, die nicht mehr den neuesten technischen Anforderungen entspricht, erneuert werden. 35.000 Euro werden in den Anstrich von sechs Treppenhäusern in der Hanna-Zürndorfer-Schule an der Benderstraße 78 investiert.

Aus den interfraktionellen Gesprächen resultiert zudem der Wunsch nach dem Bau einer behindertengerechten Rampe an der Heyestraße neben der Blutskapelle für 5000 Euro aus Mitteln der Bezirksvertretung. Der Bau einer solchen Rampe kommt aus Platzgründen nur im Bereich der viertstufigen Treppe neben der Blutskapelle infrage. Da die sechs Meter lange Rampe den Zaun um die denkmalgeschützte Kapelle zum Teil verdecken würde, muss für die Maßnahme auch eine denkmalrechtliche Erlaubnis eingeholt werden.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschlossen wurde die Erneuerung der Abhangdecken am Gymnasium Am Poth für rund 34.000 Euro. Im Treppenhaus des Erdgeschosses soll eine akustisch wirksame Decke zur Minderung des Geräuschpegels eingebaut werden. Gleichzeitig soll eine energetisch günstigere LED-Beleuchtung zur Verbesserung der Lichtsituation angebracht werden. Malerarbeiten stehen ebenfalls an.

Quelle: RP
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