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Düsseldorf
Jugendrat lehnt Handyerlaubnis für Pausen ab

Düsseldorf. Der Jugendrat hat heftig um die Frage gerungen, ob ein Handyverbot an Düsseldorfer Schulen während der Pausen Sinn macht oder nicht. Lukas Mielczarek aus dem Stadtbezirk 6 begründete den Antrag, der auf die Aufhebung solcher Verbote zielt. Er findet, dass Verbote keine Lösung sind und dass diese Technik in der Schule aktiv eingesetzt werden sollte. "Wir wollen erreichen, dass eine öffentliche Debatte zustande kommt, dass diskutiert wird, damit neue Anregungen zu diesem Thema entstehen", sagte Mielczarek. Damit erntete er sowohl Zustimmung als auch Ablehnung.

"Wir müssen die Gründe der Pädagogen für solche Regeln verstehen. Mit einem Handyverbot kann Cyber-Mobbing in der Schule verhindert werden", konterte Franca Bavaj, trotzdem hätten sie nicht unrecht mit ihren Bedenken. Nach langer Diskussion mit vielen Pro-und Contra-Argumenten stimmten die Jugendlichen ab. "10 zu 10 - ein Unentschieden. Damit ist der Antrag abgelehnt", stellte Shaylin Shahinza, die erste Stellvertreterin des Jugendratsprechers, fest.

(insa)
 
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