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Düsseldorf
Kaffee-Schlägerei: Angeklagter streitet Tat ab

Düsseldorf. Ohne Ergebnis vertagt hat das Amtsgericht gestern den Strafprozess um eine Kaffeeprügelei in einem Schnell-Restaurant. Angeklagt ist ein Kunde (39) wegen gefährlicher Körperverletzung, weil er vor zwei Jahren abends in der Altstadt-Filiale jener Imbiss-Kette zwei Männer verletzt haben soll. Wegen der Größe eines Kaffees war es anfangs zum Disput des Kunden mit einem 34-jährigen Mitarbeiter gekommen. Darin stimmten die damaligen Beteiligten noch überein. Doch umstritten war schon, wer wen wie beleidigt haben soll und was genau der angeklagte Kunde damals getan hat.

Der 39-Jährige hat die Vorwürfe der Anklage nicht bestätigt. Demnach soll er beim Gezänk um die Größe des Kaffees damals ohne Vorwarnung ausgeholt, dem Mitarbeiter per Fausthieb ein blaues Auge verpasst haben. Danach soll er laut Anzeige noch um den Verkaufstresen herum gegangen sein und erneut versucht haben, auf den getroffenen Mitarbeiter loszugehen. Als sich ein 32-Jähriger schützend vor den Kollegen gestellt habe, nahm der Angeklagte angeblich eins der Serviertabletts und soll dem Zeugen damit gegen den Kopf geschlagen haben. Mit einem zusätzlichen Tritt gegen das Schienbein habe er auch diesen Kontrahenten verletzt. Um den ganzen Fall weiter aufzuklären, entschied der Richter nun, den Prozess am Mittwoch, 6. Dezember, mit weiteren Zeugen fortzusetzen.

(wuk)
 
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