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Derendorf
Derendorfer Narren machen es sich im Brauhaus gemütlich

Derendorf: Derendorfer Narren machen es sich im Brauhaus gemütlich
Anja und Bernd Katzwinkel feierten im Piratenkostüm bei der ersten Brauhaussitzung der "Düssel-Narren". FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Derendorf. Schon vor der Tür hört man die ausgelassene Stimmung der Derendorfer Jecken. Sie hatten die Gaststätte "BAD" am Morgen übernommen. Von Nicole Esch

Format Die Derendorfer Karnevalsgesellschaft "Düssel-Narren" hatte sich für dieses Jahr vorgenommen, eine eigene Brauhaussitzung auszurichten - die erste der Vereinsgeschichte. "Das Brauhaus BAD am Dreieck ist unser Vereinslokal", sagt Oliver Griese, der Pressesprecher der Gesellschaft. "Da bot es sich als Veranstaltungsort an."

Gästezahl "Für die erste Sitzung ist die Gästezahl eigentlich ganz gut", fand Griese. Rund 100 Karten wurden verkauft. Im Brauhaus wäre Platz für einhundertachtzig Jecken. Allerdings hätten dann auch einige Gäste in einem Bereich gesessen, von dem aus die Bühne nicht mehr zu sehen gewesen wäre.

Beste Pointe Es gab wenig Redner auf der Sitzung. Das störte aber keinen. Die Jecken wollten lieber tanzen und singen. Oli der Köbes brachte alle zum Lachen. Er habe bei Antenne Düsseldorf angerufen und einen Musikwunsch geäußert. "Meine Schwiegermutter liegt im Krankenhaus. Könnt Ihr von Ich und Ich ,So soll es sein so kann es bleiben' spielen?".

Bestes Kostüm Viele Gäste waren im Ornat der Karnevalsgesellschaft. Einige so gut wie gar nicht verkleidet. Besonders herausgestochen sind Anja und Bernd Katzwinkel, die sich für Piratenkostüme entschieden hatten. Sie besuchen mehrere Sitzungen in der Session und versuchen, sich möglichst immer anders zu kleiden. Beide waren begeistert von der Brauhaussitzung. "Dadurch, dass sie so klein ist, kommt eine gemütliche Atmosphäre auf."

Höhepunkte der Sitzung Die "Düssel-Narren" haben für ein buntes Programm gesorgt. Zum Anfang hat Oli der Köbes mit seinen Geschichten die Stimmung aufgeheizt. Sehr großen Anklang fanden Magier Charlie Martin und die Band Kokolores, die alle zum Mitmachen animieren konnten.

Was könnte besser werden? Die Gäste selber waren vollauf zufrieden. Karnevalsfreund Horst Frey besucht sonst die Große Sitzung der "Düssel-Narren". Ihm gefiel besonders, dass die Sitzung nicht perfekt war. "Es ist schön, wenn kleine Fehler dabei sind", sagte er. "Das macht es witziger." Günter Simons, der erste Vorsitzende der Gesellschaft, wünschte sich für das nächste Jahr eine bessere Beleuchtung der Bühne.

Fazit Auch bei einer kleineren Veranstaltung kann richtig Stimmung aufkommen. Gerade die Größe zeigte sich als Vorteil. Programmpunkte konnten je nach Bedarf ausgetauscht werden. Keiner kümmerte sich um einen strikten Zeitplan. Das machte die Sitzung sehr sympathisch. Wer eine Karnevalsveranstaltung in familiärer Atmosphäre sucht, ist hier genau richtig. 8 Konfettipunkte

Quelle: RP
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