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Düsseldorf
Hier war Fortuna nur ein Karnevalsverein

Düsseldorf: Hier war Fortuna nur ein Karnevalsverein
Fortuna kann jeck sein (und macht jeck): Hier die Kostümprämierung mit Jens Langeneke FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Im Stadion ist der Spruch "Ihr seid nur ein Karnevalsverein" eher abwertend gemeint - bei der Karnevalsparty "Jeck op Fortuna" im Stahlwerk traf er aber im positiven Sinne voll zu. Rund 1000 Jecken feierten, vielfach in Fortuna-Outfits, bis tief in die Nacht ihren Verein und den Karneval. Von Maximilian Krone

"Düsseldorf, das ist Karneval und Düsseldorf, das ist auch Fortuna. Da lag es nahe, diese beiden emotionalen Elemente zusammenzubringen", sagte Stahlwerk-Chef Stefan Prill. Das sah auch Fortunas Marketing-Direktor Carsten Franck so. "Wir sind dem Karneval schon immer verpflichtet und haben gesagt, dass wir einmal im Jahr etwas Besonderes machen wollen. Diesmal ist es die Party."

Der Fokus lag laut Franck dabei voll auf Düsseldorf und dem Spaß. "Wir wollten keine klassische Sitzung machen, sondern eine Veranstaltung mit viel Düsseldorfer Programm, wo richtig gefeiert wird. Da bot sich das Stahlwerk einfach gut an, schließlich haben wir unsere Heimat in Flingern." Das Konzept der Veranstalter ging voll auf - und so war der Elferrat um Ex-CC-Präsident Josef Hinkel, der aus vielen Alt-Fortunen wie Jens Langeneke, Wolf Werner, Egon Meyer und Egon Köhnen bestand, auch eher Makulatur.

Den Ton gaben die Künstler auf der Bühne an. Als erstes brachte die KG Regenbogen den Saal zum Tanzen, es folgten Auftritte unter anderem von Alt Schuss und der Jolly Family. Auch die Spaß-Kombo Halbangst, die bei den Fortunen inzwischen Kultstatus genießt, durfte nicht fehlen. Sie war für viele Jecke der Höhepunkt des Abends, stellte sie doch ihr Lied "Wärst du doch in Düsseldorf geblieben" vor, in dem sie manchen glücklosen Ex-Profi wie Maximilian Beister oder Klaus Allofs auf die Schippe nehmen. Fortuna würde die Party gerne nun jedes Jahr ausrichten.

Quelle: RP
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