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Düsseldorf
Prinzenpaar auf Schiffstour - mit Kölner OB

Düsseldorf. Ein echtes Narrenschiff lichtete am Samstag vor der Rheinterrasse die Anker - Fröhlichkeit in Rein- und Rheinkultur. Zum 40. Mal hatten die "Weissfräcke" zu ihrer jecken "Kreuzfahrt" Richtung Bonn eingeladen, ein in Deutschland einmaliges närrisches Highlight.

Drei Prinzenpaare und das Kölner Dreigestirn feierten mit auf der MS Lord Byron. Ein Schiff wie ein Luxushotel. Den Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad ließen die 134 Gäste allerdings links liegen. Keine Zeit. Sie wollten einfach nur feiern. Das Protokoll der Tour:

Samstag, 13.45 Uhr Das Mönchengladbacher Prinzenpaar mit Prinz Michael und Niersia Monika sowie Karnevalsboss Bernd Gothe kletterte an Bord. Erste Lachsalve, als Gothe fragte: "Wie kann man eigentlich bei einer Armlänge Abstand schunkeln?" Bevor die Lord Byron Fahrt aufnahm, verabschiedeten sich die Gäste aus Mönchengladbach.

Samstag, 16.30 Uhr Kaffee und Kuchen. Einige Damen, die für einen Tag sogar mit einem Koffer kamen, hatten, sich da schon für den Abend schick gemacht. Um 19.30 Uhr lud Präsident Burkard Brings über Bordlautsprecher zu Tisch: Edles Fünf-Gänge-Gala Menü. Der Kapitän war auch dabei.

Samstag, 20 Uhr Abendprogramm mit der Kapelle Ardo. Ausgelassene Stimmung. Tanzen und Schunkeln - mit den Wellen um die Wette: In Abendanzug und eleganter Robe. Samstag, 23 Uhr Besuch des Bonner Prinzenpaar Michael und Bonna Tiffany. Ihr Motto: "In jeder Eck 'ne andere Jeck". Dabei präsentierten sie einen Flyer, der auf Arabisch Flüchtlingen das rheinische Brauchtum näher bringen soll.

Sonntag, früher Morgen Einer der Weissfräcke, der wie viele bis zur Morgendämmerung durchgehalten hatte, sagte bei Rührei mit Speck: "Beim nächsten Mal könnte ich mir die Kabine eigentlich sparen."

Sonntag, Mittag Das Kölner Dreigestirn hatte sich 20-fache weibliche Verstärkung mitgebracht und verstand sich auf Anhieb prächtig mit Düsseldorfs Prinzenpaar Hanno und Sara. Auf der Bühne flachsten die Kölner über die "große Liebe zu Düsseldorf". Bauer: "Das schönste ist, wir sind alle total rheinisch bekloppt." Große Überraschung, als plötzlich Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Salon stand. Aus Sicherheitsgründen war ihr Besuch geheim gehalten worden. Ihr ungewöhnlicher Vorschlag: "Düsseldorf und Köln sollten eine Städtepartnerschaft schließen." Alaaf und Helau - das ging dann an Bord alles völlig durcheinander.

(wber)
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