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Brauchtum
Taxiball diesmal nicht als Sessionsende

Brauchtum: Taxiball diesmal nicht als Sessionsende
Christian Pape weiß das Puplikum zu unterhalten. FOTO: Anne Orthen
Düsseldorf. Beim traditionellen Taxiball im Rheinlandsaal, der eigentlich eine Sitzung für Jecke nach Aschermittwoch ist, war die Stimmung diesmal noch fröhlicher als in den Vorjahren. Denn gefühlt ist die Session ja noch nicht zu Ende, weil am 13. März der Rosensonntagszug zieht.

Die Bürgerwehr um Präsident Peter Schäfer (in Uniform) hatte diesmal das Programm zusammengestellt. Die rund 600 Gäste, darunter auch viele Karnevalspräsidenten, fühlten sich bestens unterhalten. Dennis Klusmeier, Vorstandschef von Taxi Düsseldorf, der auch Präsident der "Spiesratze" ist, war hochzufrieden: "Das war ein Volltreffer." Zu Beginn stellte die Bürgerwehr ihre Kindergruppe vor - um Nachwuchs muss sich der Verein keine Sorge machen. Winfried Ketzer als "Taximaxe" glossierte und kritisierte Probleme des Gewerbes - vor allem die Auseinandersetzungen mit Fahrgästen, die ihre Pizza mit in den Wagen nehmen und unbekümmert weiter essen. Großes Bedauern als er ankündigte, nach 33 Jahren seine Rolle als Taximaxe aufzugeben. Highlight war der Auftritt der Tanzgarde Kakaju. Hinreißend ihr temporeicher Gardetanz zu Musik von Mozart.

Der sympathische Plauderer Christian Pape mit seinem Partner Andreas Bimmermann ist immer eine Bank. Ein absoluter Stimmungskracher kam kurz vor Schluss: "Lieselotte Lotterlappen", ein Kerl in Frauenkleidung und Neuentdeckung für den Düsseldorfer Karneval: Freches Mundwerk, Gesang, Tanz, mit dem Publikum herumalbern. Da waren mehrere Zugaben fällig.

(wber)
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