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Düsseldorf
Karnevalisten wollen Flüchtlinge integrieren

Düsseldorfer Karnevalsmottos seit 1950
Düsseldorfer Karnevalsmottos seit 1950 FOTO: dpa
Düsseldorf. Mit dem 11.11. rückt die närrische Session der Rheinländer immer näher. Zeit für das Carnevals Comitee, einige offene Fragen zu klären. Zum Beispiel, wie man als Karnevalist das Thema Flüchtlinge angeht. Ein Vorschlag war, die Flüchtlinge beim Bau der Rosenmontagszüge helfen zu lassen. 

Sicher ist man sich beim Carnevals Comitee nur in einer Sache: Man darf Menschen, die aus einem völlig anderen Kulturkreis kommen und vermutlich von Karneval nie gehört haben, nicht überfordern. Andererseits jedoch ist man der Ansicht, Teil der hiesigen Kultur und damit auch in der Pflicht zu sein, sich zu engagieren. 

Als ersten Schritt will man Ehrenamtliche kontaktieren, die Flüchtlinge betreuen, schlug Präsident Martin Laumen vor. Die will man zudem zum Hoppeditzball am 11.11. einladen und ihnen freistellen, vielleicht Gäste mitzubringen. Was auch immer man angehen würde – man wird es in Absprache mit den Betreuern tun, ist aber offen für Vorschläge. Machbar wäre auch eine Teilnahme am Rosenmontagszug, falls sich das ergeben sollte.

Zugleiter Hermann Schmitz schlug sogar vor, dass die Flüchtlinge beim Bau der Rosenmontagswagen helfen könnten. Doch das ist alles noch Zukunftsmusik. 

(ho-/isf)
 
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