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Düsseldorf
Kinder- und Jugendakademie fördert Hochbegabte

Düsseldorf. Finn (11) hat bei einer Jugendweltmeisterschaft im Kopfrechnen als bester Europäer abgeschnitten, Moritz (13) baut gerne Roboter und Annalena (13) lernt in ihrer Freizeit Japanisch. Die drei Düsseldorfer Schüler zählen zu den 17 Teilnehmern der ersten Kinder- und Jugendakademie der Landeshauptstadt, die am Samstag um 17 Uhr im Haus der Universität an den Start geht. Ins Leben gerufen wird die Akademie von dem Competence Center Begabtenförderung (CCB) und der Stiftung Begabtenförderung.

"Wir fördern Kinder, die es schwer haben. Aber auch Hochbegabte und gut Begabte brauchen Förderung. Das ist für die Gemeinschaft wie für den Einzelnen wichtig", begründet Susanne Oetker von Franquet das Engagement der Bürgerstiftung. Ein Jahr lang werden die Schüler zwischen zwölf und 18 Jahren mit ihren besonderen Talenten an der Kinder- und Jugendakademie gefördert. Dabei begleitet werden sie von Persönlichkeiten aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen, die eine Vorbildfunktion für die Schüler haben können. Zur Eröffnungsveranstaltung am Samstag im Haus der Universität ist beispielsweise der Kopfrechen-Weltmeister Gert Mittring zu Gast, aber auch der Mitbegründer der Begabtenforschung Franz Mönks.

Wichtige Impulse verspricht sich CCB-Leiterin Sabine Warnecke aber auch vom Austausch der Teilnehmer untereinander. "Es ist schon gut, Leute zu treffen, die verstehen, wovon ich rede", sagt Moritz. Er, aber auch Finn und Annalena freuen sich schon auf die Arbeit in der Gruppe und hoffen, dass das Miteinander harmonisch wird.

(stz)
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